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Nochmal Spektakel? Freiburg fixiert Istanbul trotz Hinrundenpleite

Nochmal Spektakel? Freiburg fixiert Istanbul trotz Hinrundenpleite

"Nichts ist entschieden", unterstrich Torwart Noah Atubolu entschlossen bei RTL, "im Rückmatch kann alles passieren." Dorthin schleppt der Sport-Club jedoch die Last einer 1:2 (1:1) Pleite mit sich, die hättte vermieden werden können, wenn die Freiburger Abwehr bis zur allerletzten Sekunde bei der Sache geblieben wäre und Keeper Atubolu den Ball nicht an den schussfreien Mario Dorgeles abgegeben hätte.

Zum Match-Center: Sporting Braga vs. SC Freiburg

"Das Problem war, dass ich den Ball nicht sah", erläuterte Atubolu die Lage in der zweiten Nachspielminute, in der er einen Schuss von Vitor Carvalho nach vorn abprallen ließ. Trainer Schuster machte die gesamte Defensive verantwortlich, "wir müssen und können uns besser wehren", mahnte er.

Schuster nennt es "Spiel auf gleicher Ebene"

Über 90 Minuten hatte die Breisgau-Mannschaft zuvor ordentlich verteidigt. Nach den Toren von Demir Ege Tiknaz (8.) und dem Freiburger Topscorer Vincenzo Grifo (16.) herrschte ein faires 1:1, das Freiburg auch Atubolu verdankte, der kurz vor der Pause einen Strafstoß des Ex-Bundesligaprofis Rodrigo Zalazar hielt.

"Es war ein Duell auf gleicher Höhe", fasste Schuster das Spiel zusammen, "vermutlich wäre das 1:1 auch fair gewesen." Seine Spieler müssen nun den jüngsten Rückschlag verkraften. In der Vorwoche zerstörte ein Gegentor in der 119. Minute im DFB-Pokalhalbfinale gegen VfB Stuttgart den Traum vom Finale in Berlin.

Der Europa-League-Traum in Istanbul am 20. Mai lebt dagegen weiter, und am kommenden Donnerstag soll er im Heimstadion wahr werden. Dort hat Freiburg in diesem Wettbewerb jedes Match gemeistert, und schon mal einen Rückstand umgedreht: Im Achtelfinale deklasseierte man KRC Genk nach einer 0:1 Pleite in Belgien mit 5:1 daheim. "Da haben wir gezeigt, was wir können", meinte Philipp Treu.

Vor dem nächsten geplanten Comeback wartet aber Sonntag die Bundesliga-Begegnung gegen Abstiegsgegner VfL Wolfsburg (19.30 Uhr, DAZN), die Stürmer Igor Matanovic als "mindestens ebenso entscheidend" bezeichnet. Im Kampf mit Eintracht Frankfurt um Platz sieben, der Conference-League-Eintritt sichert, sind drei Zähler unerlässlich.

Die starke Auslastung darf dem Plan nicht schaden: Der Sport-Club hat viel Dampf abzulassen.