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Luis de la Fuente im Portrait: Neues Tiki Taka als Erfolgsrezept

Luis de la Fuente im Portrait: Neues Tiki Taka als Erfolgsrezept

Luis de la Fuente (Spanien)

GEBURTSDATUM: 21. Juni 1961

NATIONALITÄT: Spanien

IM AMT SEIT: Januar 2023

TAKTISCHES PROFIL: Starker Schwerpunkt auf Ballkontrolle und direkte Spielweise

GRÖSSTE ERFOLGE ALS TRAINER: Europameister 2024, Sieg in der UEFA Nations League (Spanien) Europameister 2015 (U19), Europameister 2019 (U21)

Neues Tiki Taka als Erfolgsrezept

Als Spanien bei der Weltmeisterschaft 2022 unerwartet schon im Achtelfinale gegen Marokko scheiterte, führte das zur Trennung vom Trainer Luis Enrique, begleitet von hitzigen Debatten. Sein starker Betonung auf Ballbesitz löste auf der Halbinsel eine grundlegende Auseinandersetzung aus: Sollte man den Tiki Taka Stil hinter sich lassen und stattdessen effizienter agieren?

Die Ernennung von Luis de la Fuente zum Cheftrainer der A Mannschaft nach Jahren des Erfolgs in den Jugendbereichen Spaniens wurde anfangs als Übergangslösung gesehen, entpuppte sich jedoch rasch als Volltreffer. Obwohl er keine Routine in der großen Welt des Profifußballs hatte, harmonierte sein Stil nahtlos mit dem Team.

De la Fuente versteht die aktuelle Riege spanischer Talente wie kein Zweiter. Er hat Spielern wie Rodri, Fabián Ruiz und Dani Olmo seit ihrer Jugendzeit zur Seite gestanden. Diese enge Bindung half, das Zutrauen in ein Team wiederherzustellen, das unsicher war, und das zuweilen leblose Passspiel aus der Zeit unter Luis Enrique zu verändern.

Mit De la Fuente agiert Spanien zielstrebiger, kühner und nutzt stärker die Stärken der Flügelspieler. Sein volles Vertrauen in den damaligen 16 jährigen Lamine Yamal während der Europameisterschaft 2024 wird als Schlüsselmoment betrachtet, der Spanien wieder an die Weltspitze brachte. Auch für die WM 2026 zählt man zu den heißesten Kandidaten.

Sein taktischer Stil baut auf dem traditionellen spanischen Weg auf: Er bleibt beim klaren 4-3-3 Formation, fordert jedoch mehr Bewegung in die Tiefe und senkrechte Bälle. Spanien wirkt unter ihm unvorhersehbarer als zuvor. Persönlich ist er ruhig und unauffällig. De la Fuente zeigt sich lieber auf dem Platz beim Training als in der Öffentlichkeit.

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