Infantino mit Seitenhieb: Größere WM wäre für Italien eine Chance
Der viermalige Weltmeister Italien hatte sich weder für Russland 2018 noch für Katar 2022 qualifiziert und verpasst nun auch das Turnier in Nordamerika.
Den italienischen Sportminister Andrea Abodi ließen die Äußerungen Infantinos, dessen Eltern aus Italien stammen, "fassungslos" zurück. "Wegen der großen Entfernung zwischen Italien und Mexiko werde ich lieber telefonisch mit ihm sprechen, um dies zu verstehen", sagte Abodi.
Die Diskussion über ein Turnier mit noch mehr Teilnehmern ist nicht neu. Unterstützt wird der Vorschlag unter anderem von Alejandro Domínguez, Präsident des südamerikanischen Fußballverbandes (CONMEBOL). Er setzt sich dafür ein, 64 Teams zu erlauben, um das hundertjährige Jubiläum der ersten Turnierauflage 1930 in Uruguay zu feiern.
Hauptausrichter der WM 2030 sind Spanien, Portugal und Marokko. Ein Teil des Turniers wird jedoch auch in Paraguay, Uruguay und Argentinien ausgetragen.
Man müsse zunächst abwarten, "wie diese erste Weltmeisterschaft mit 48 Teams verläuft", sagte Infantino, betonte aber ebenfalls: "Wir haben über eine Ausweitung auf 64 Teams gesprochen. Das Thema wurde dem FIFA-Rat vorgelegt".