Miroslav Klose sieht seinen Torrekord sicher - "Messi" darf ihn gerne überbieten

Miroslav Klose sieht seinen Torrekord sicher - "Messi" darf ihn gerne überbieten

"Durch die Vergrößerung des Teilnehmerfelds steigen die Anzahl der Spiele und damit die Chancen auf Tore", erklärte Klose seine Einschätzung. Zudem geht der 16fache WM-Torschütze davon aus, dass seine Verfolger Lionel Messi (13 Treffer) und Kylian Mbappé (12) mit dem Titelverteidiger Argentinien beziehungsweise dem Mitfavoriten Frankreich "weit kommen. Das ist völlig in Ordnung, der Rekord wird ohnehin eines Tages fallen."

Sollte es dann tatsächlich so weit sein, dürfe "das gerne Messi tun", meinte Klose: "Ich bin ein großer Bewunderer von Messi, das war ich schon immer. Messi ist ein Genie. Und ich schätze auch den argentinischen Trainer sehr." Der Weltmeister-Coach Lionel Scaloni habe ihn einst während ihrer gemeinsamen Zeit bei Lazio Rom "ein wenig durch die Stadt geführt und mir alles gezeigt. Wir sind eng befreundet", sagte der Trainer des Zweitligisten 1. FC Nürnberg.

DFB kann zur "positiven Turnierüberraschung werden"

Dass die DFB-Auswahl im Gegensatz zu Kloses Zeiten nicht mehr über einen klassischen Mittelstürmer im Angriff verfügt, betrachtet der 48jährige übrigens nicht unbedingt als Nachteil. Wichtig sei dann, "dass man zumindest viele Spieler in den gegnerischen Strafraum bringt". Das sei der Fall.

"Und am Ende kann dann auch ein kleinerer Akteur freistehen und den Ball hineindrücken. Dieses Muster erkennt man bei der deutschen Mannschaft, sie machen das gut, auf diese Weise kann stets ein Tor fallen", sagte Klose.

Zu den Topfavoriten zählt er seine Nachfolger dennoch nicht. Die Mannschaft könne aber "aus einer Außenseiterrolle heraus zu einer positiven Turnier-Überraschung werden", prophezeite er.