"Titel geraubt" – Barça geht juristisch gegen Real-Chef Florentino Pérez vor

"Titel geraubt" – Barça geht juristisch gegen Real-Chef Florentino Pérez vor

Der 79-Jährige hatte Barça im Mai öffentlich bezichtigt, zwischen 2001 und 2018 durch Überweisungen von 8,4 Millionen Euro an den damaligen Vizepräsidenten des Schiedsrichterausschusses, José María Enríquez Negreira, Schiedsrichterentscheidungen manipuliert zu haben. Pérez, der den Fall als „schlimmsten Korruptionsfall der Fußballgeschichte“ einstufte, ist überzeugt, dass Real „zahlreiche Meisterschaften entwendet wurden“.

Barcelona-Präsident Joan Laporta weist die Anschuldigungen zurück und unterstreicht, der Klub habe für „Beratung und Analyse im Schiedsrichterwesen“ bezahlt. Bislang existieren keine Belege für manipulierte Spiele oder Bestechungsgelder. Auch LaLiga-Präsident Javier Tebas erklärte bereits Anfang 2026 in einem Gespräch, dass „Barcelona keine Schiedsrichter bestochen hat, wie dies in der Berichterstattung den Anschein erweckt“. Die Untersuchungen laufen seit 2023 und wurden Anfang 2026 mindestens bis September verlängert.