Umzug droht für Müller? Whitecaps sorgen sich um Vancouver als Basis
Ein möglicher Umzug, eventuell sogar in die Vereinigten Staaten, wird bei den Whitecaps nicht ausgeschlossen. Die Franchise wird von einer Gruppe aus vier Investoren besessen, die sie nun verkaufen möchten: Greg Kerfoot, Steve Luczo, Jeff Mallett und NBA-Ikone Steve Nash. Die Whitecaps setzen jedoch weiterhin auf einen potenziellen Käufer vor Ort in Vancouver.
"In den letzten 16 Monaten führten wir intensive Verhandlungen mit über 100 potenziellen Käufern, allerdings ist bislang kein solides Angebot eingegangen, das den Verbleib des Teams in Vancouver garantieren könnte. Die aktuellen Eigentümer bemühen sich nachdrücklich um eine Einigung direkt in Vancouver", so die Erklärung. "Falls es eine Gruppe lokaler Investoren gibt, die über die notwendige Vision und ausreichende finanzielle Ressourcen verfügt, um eine zukunftsorientierte Strategie zu verfolgen, laden wir diese dringend ein, Kontakt mit uns aufzunehmen."
Fans organisieren Protestmarsch
Die Supporter des MLS-Teams haben kürzlich gegen die Gefahr eines Umzugs demonstriert. Vor dem Auswärtsspiel gegen die Colorado Rapids (3:1) starteten Fans unter dem Slogan "Save the Caps" einen Marsch zum Stadion und drückten ihren Unmut mit Plakaten und Gesängen aus. Solche Verlegungen von Franchises gehören im amerikanischen Sport zum guten Ton.
Auf sportlicher Ebene entwickelt sich alles positiv für Müller, der seit dem Sommer 2025 für Vancouver aufläuft, und sein Verein: Nach zehn Begegnungen platzieren sich die Whitecaps auf dem zweiten Platz in der Western Conference.