Thomas Tuchel kontert Gerüchte: Der eingesetzte Turpin sei ein "Spitzenschiedsrichter"

Thomas Tuchel kontert Gerüchte: Der eingesetzte Turpin sei ein "Spitzenschiedsrichter"

Vor etwa drei Jahren äußerte Tuchel als Trainer des FC Bayern heftige Kritik an Turpin. Nach dem Ausscheiden im Champions-League-Viertelfinale gegen Manchester City donnerte er: "Schulnote sechs". Der Schiedsrichter habe eine "absolut miserable" Leistung gezeigt: "Von der ersten Minute an, bei jeder Entscheidung, war es eine Sechs." Der mittlerweile 52-Jährige bemängelte, dass sämtliche knappe Entscheidungen gegen sein Team gefallen seien.

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"Ein Abend voller Emotionen"

Jetzt blickte Tuchel zurück: "Turpin war mit meinem Auftreten auf dem Platz unzufrieden, weshalb er mir die rote Karte zeigte. Ich hingegen war von seiner Arbeit nicht begeistert." Als Trainer sei es stets vorteilhafter, "keine Kommentare über den Unparteiischen abzugeben. Das gelingt nicht immer, aber es war eine emotionale Nacht, ein äußerst bedeutendes Champions-League-Spiel."

In der Zwischenzeit plant Tuchel ein weiteres Freundschaftsspiel nach der Partie gegen Kroatien. "Einfach um die Zeit zu überbrücken. Es liegen viele Tage zwischen den Spielen. Den Akteuren, die morgen wenig Einsatzzeit bekommen, können wir so echte Spielpraxis verschaffen", erklärte der Coach. Bereits während der WM-Vorbereitung trainierten die Engländer nach einem offiziellen Test gegen Costa Rica unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen Miami FC aus der zweiten Liga.