Mit Autorität und Charisma: Eriksen soll Wolfsburg vor dem Abstieg bewahren
Eigentlich ist alles gleich meinte der Mittelfeldstratege vor kurzem gegenüber der Welt. Wenn ein Team derart lange im unteren Tabellendrittel verweilt erscheint der Erhalt der Ligazugehörigkeit ähnlich bedeutsam wie ein Meisterschaftsgewinn. Dafür existiert keine Trophäe aber die Empfindung ist vergleichbar mit einem Triumph.
Zum Match Center: VfL Wolfsburg gegen SC Paderborn
Nach der Rettung über die Relegation am letzten Bundesliga Spieltag stehen die Wölfe vor zwei entscheidenden Partien. Im Hinspiel gegen den Zweitligisten SC Paderborn am Donnerstag um 20.30 Uhr auf Sat.1 und Sky soll der Grundstein für ein versöhnliches Saisonende gelegt werden. Das Rückspiel in Ostwestfalen findet vier Tage später statt.
Auf Eriksen wird es ankommen. Die Erfahrung aus 149 Länderspielen 310 Premier League Partien und 53 Champions League Auftritten soll sich auf dem Platz zeigen. Zuletzt geschah das häufig. Eriksen der erst im September 2025 nach Saisonbeginn zu den Wölfen stieß hat nach dem Ausfall von Kapitän Maximilian Arnold Verantwortung übernommen. Mit elf Vorlagen ist der Regisseur der führende Vorbereiter und zentraler Fixpunkt im Spiel der Mannschaft.
Christian ist für diese Mannschaft nachdem Max uns weggebrochen ist extrem wichtig geworden erklärt auch Trainer Dieter Hecking. Der 34 Jährige sei für ihn wie auch der Däne Joakim Maehle zu einem Ansprechpartner geworden so Hecking. Die Mannschaft folge diesen Spielern weshalb ein Coach manchmal gar nicht so viel sagen muss. Sie regeln das mit ihrer Autorität und Ausstrahlung.
Hecking soll es für Wolfsburg richten
Im Bundesliga Saisonfinale beim FC St. Pauli mit 3 zu 1 ließ sich die Führungsstärke auch statistisch ablesen. In Hamburg war Eriksen am vergangenen Samstag an allen drei Treffern beteiligt. Dass er spät einen Elfmeter vergab minderte seine starke Leistung nicht.
Zur Wahrheit gehört jedoch auch dass die großen gemeinsamen Ziele verfehlt wurden. Wolfsburg war mit Europapokal Ambitionen in die Saison gestartet und hatte Eriksen genau dafür verpflichtet. Stattdessen rutschte der VfL tief in die Krise. Hecking ist bereits der dritte Cheftrainer der laufenden Spielzeit.
Ein Fehler sei der Wechsel nach Wolfsburg trotzdem nicht gewesen. Für mich war der Wechsel sehr gut. Ich spiele fast immer und war dadurch bei der Nationalmannschaft sagte er. Es ist das was ich wollte in einer guten Liga Fußball spielen. Ich kann die Minuten auf dem Platz auch genießen.
Ein Genuss ist der Abstiegskampf nicht wenngleich ein versöhnliches Ende möglich ist vielleicht sogar mit einem Tor aus dem Spiel heraus. Das nämlich fehlt Eriksen im VfL Trikot noch immer.