Millionen-Duo überzeugt: Schweden startet stark, Svanberg trifft bei erstem Kontakt
Yasin Ayari erzielte in der 7. Minute ein sehenswertes Tor zum 1:0 gegen das Heimatland seines Vaters. Isak vom FC Liverpool legte in der 30. Minute für den WM-Viertelfinalisten von 2018 nach. Den Tunesiern gelang durch Omar Rekik in der 43. Minute der Anschlusstreffer. In der 60. Minute traf Gyökeres vom Champions-League-Finalisten FC Arsenal nach einem Zuspiel von Isak zum 3:1. Mattias Svanberg vom VfL Wolfsburg und Ayari in der 90.+6 Minute sorgten für das Endergebnis.
"Fünf Tore, eine starke Vorstellung, und wir hätten sogar noch mehr Tore schießen können, alle Spieler haben großartig gespielt", sagte Potter nach dem zweithöchsten Sieg der schwedischen WM-Geschichte: "Es gibt immer Verbesserungspotential. Doch wir werden diesen Abend genießen."
Tunesien mit Mittelfeldspieler Rani Khedira vom Bundesligisten Union Berlin steht nun im Kampf um die K.o.-Runde unter Druck. Die Nordafrikaner hoffen, bei ihrer siebten WM-Teilnahme zum ersten Mal die Gruppenphase zu überstehen. Weitere Gegner sind Japan und die Niederlande, die sich zuvor in Dallas 2:2 getrennt hatten.
Svanberg trifft bei erstem Ballkontakt
Schweden hatte sich erst in letzter Minute über die Play-offs für die WM qualifiziert und setzte zum Auftakt natürlich auf den hochkarätigen Sturm aus der Premier League. Isak und Gyökeres haben zusammen einen Marktwert von 150 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie der komplette tunesische Kader (etwa 70 Millionen). Gyökeres machte gleich auf sich aufmerksam, verfehlte aber seinen ersten Schuss klar (5. Minute).
Dann stahl Ayari dem bulligen Angreifer die Show: Ein Schuss von Gyökeres aus kurzer Distanz wurde geblockt, ein Befreiungsschlag der Tunesier landete bei Ayari, und der Profi von Brighton & Hove Albion mit tunesischen und marokkanischen Wurzeln traf aus der Distanz sehenswert.
Schweden blieb das gefährlichere Team und legte nach: Isak schloss einen Konter eiskalt ab, Tunesiens Torhüter Mouhib Chamakh machte dabei keine gute Figur. Danach kamen die Nordafrikaner besser ins Spiel, Rekik erzielte per Kopf kurz vor der Pause den Anschlusstreffer.
Nach der Pause kontrollierten die Schweden das Spiel und wurden beschenkt: Der Frankfurter Ellyes Skhiri verlor im eigenen Strafraum leichtfertig den Ball, Gyökeres bedankte sich nach einem kurzen Pass von Isak und schob ein. Anschließend verwalteten die Skandinavier den Vorsprung klug.