Mancini vor Rückkehr auf die Trainerbank von Italien - EM-Erfolg 2021 als Highlight

Mancini vor Rückkehr auf die Trainerbank von Italien - EM-Erfolg 2021 als Highlight

Der italienische Fachmann für Transfers, Gianluca Di Marzio, teilte TMW mit, dass die Rückkehr des Europameisterschaftsgewinners von 2021 auf die Trainerposition der Nationalmannschaft nur noch eine Formsache sei. Zudem berichtet der Journalist Matteo Moretto, dass der Vertrag kurz vor der Unterzeichnung stehe und nur noch letzte Feinheiten zu klären seien. Diese Informationen werden durch Meldungen von Calciomercato.com und des Transfer-Insiders Niccolò Schira ergänzt, wonach Mancini der klar favorisierte Kandidat sei und einen Vertrag bis 2030 unterzeichnen solle, der ihm jährlich etwa zwei Millionen Euro einbringt.

Die italienische Nationalmannschaft befindet sich nach dem erneuten Scheitern bei der WM-Qualifikation im Wandel. Gennaro Gattuso hatte Anfang April nach einer schmerzhaften 1:4-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina in den Playoffs seinen Rücktritt eingereicht. Im Juni übernahm der Interimstrainer Silvio Baldini, der normalerweise die U21-Nationalmannschaft (Azzurrini) trainiert, vorläufig das Kommando. Baldini führte die Mannschaft in zwei Freundschaftsspielen gegen Luxemburg und Griechenland zu zwei 1:0-Erfolgen und wird nach der Benennung eines neuen Cheftrainers zu den Junioren zurückkehren.

Eine Rückkehr als italienischer Nationaltrainer?

Für Mancini wäre es die zweite Periode als Trainer der italienischen Nationalmannschaft, nachdem er das Team bereits von 2018 bis 2023 betreut hatte. In diese Zeit fiel der triumphale Sieg bei der Europameisterschaft 2021, aber auch das Verpassen der WM-Qualifikation für das Turnier 2022.

2023 verließ Mancini die italienische Auswahl, um die Nationalmannschaft Saudi-Arabiens zu trainieren, dort hielt er sich jedoch nur knapp ein Jahr. Danach betonte der frühere Starspieler von Sampdoria Genua und Erfolgstrainer von Manchester City mehrfach in der Öffentlichkeit, dass sein damaliger Weggang aus Italien ein Fehler gewesen sei und er dies bereue.

Dass die Anzeichen nun so stark auf eine Rückkehr hindeuten, liegt auch an der bevorstehenden Wahl des Präsidenten des italienischen Fußballverbandes (FIGC) am 22. Juni 2026. Giovanni Malagò gilt hierbei als der aussichtsreichste Kandidat. Da er eine sehr enge Beziehung zu Mancini unterhält, wird allgemein damit gerechnet, dass der erfahrene Trainer bereits in den nächsten Wochen seine zweite Amtszeit im Trainingszentrum Coverciano antreten wird.