Lahm mahnt DFB Elf vor zweitem Gruppenspiel: Auftaktsieg ist kein Grund zum Ausruhen
Der 7:1 Sieg gegen Curacao "war nicht der Maßstab für die kommenden Herausforderungen mit der Elfenbeinküste, Ecuador und hoffentlich weiteren Spielen im Turnier", fügte der 42-Jährige hinzu. Er erklärte, er sei sich zwar "sicher, dass wir eine Runde weiterkommen, auf jeden Fall". Allerdings werde es "interessant sein zu beobachten", wie das Team in "schwierigen Momenten" reagiere, "wenn es knapp wird und der Gegner auf Augenhöhe ist. Das haben wir bisher noch nicht gesehen, dass die Mannschaft damit umgeht", so Lahm.
Zum Match-Center: Deutschland vs. Curacao
Lob für Havertz
Lahm sieht die Elfenbeinküste als "sehr athletischen, dynamischen" Gegner, der "stark auf Konter" setze. "Darin sind sie brandgefährlich. Ich würde mich nicht auf Eins-gegen-eins-Duelle verlassen." Stattdessen sei "eine gute Raumaufteilung im eigenen Ballbesitz" nötig sowie eine starke Defensivordnung.
Lahm ist vollends überzeugt von Mittelstürmer Kai Havertz. Der Arsenal-Profi sei ein "spielerischer Stürmer mit einem sehr guten Abschluss, der in großen Partien bewiesen hat, dass er treffen und eine Schlüsselrolle spielen kann". Deutschland habe zudem "das Glück", mit Deniz Undav oder Nick Woltemade "andere Stürmerprofile in Reserve" zu haben. "Wir haben verschiedene Optionen", sagte Lahm, doch: "Meine erste Wahl wäre immer Kai Havertz!" Jamal Musiala sei auf der Zehn "gut aufgehoben", benötige jedoch "mehr Spielzeit".
Zum Match-Center: Deutschland vs. Elfenbeinküste