Jule Brand verliert Champions-League-Finale mit Lyon - Pajor "glücklich und stolz"

Jule Brand verliert Champions-League-Finale mit Lyon - Pajor "glücklich und stolz"

Die polnische Topstürmerin Ewa Pajor entschied ihr sechstes Champions-League-Finale mit einem Doppelpack (55./69.). Mit elf Toren sicherte sich die ehemalige Wolfsburgerin souverän die Torjägerkanone. "Ich bin überwältigt von diesem Augenblick. Einfach nur glücklich und stolz", erklärte die 29-Jährige sichtlich gerührt nach ihrem ersten Titelgewinn bei Disney+. Salma Paralluelo steuerte noch zwei weitere Treffer bei (90./90.+3).

Barcelona, das im Halbfinale die Triple-Hoffnungen des FC Bayern zunichtemachte und zum sechsten Mal in Folge im Endspiel stand, holte nach 2021, 2023 und 2024 den vierten Titel und vollendete nach Pokal und Meisterschaft in Spanien das Triple. Dies war das vierte Finale zwischen den beiden europäischen Topteams: 2019 und 2022 triumphierte Lyon, 2024 siegte Barca.

Frühe Führung, dann VAR-Eingriff

Brand hatte mit Lyon im Viertelfinale ihren früheren Verein VfL Wolfsburg ausgeschaltet und mit ihrem Treffer im Rückspiel gegen Arsenal den französischen Doublegewinner ins Finale gebracht. 2023 stand sie mit Wolfsburg ebenfalls gegen Barca im Finale, blieb beim knappen 2:3 nach 2:0-Pausenführung jedoch ohne Einsatzzeit.

Im ausverkauften Ullevaal-Stadion in Oslo war sie diesmal von Beginn an dabei. Lyon ging sogar in Führung, doch Heaps' Tor wurde nach VAR-Überprüfung wegen Abseits annulliert (14.). Barcelona ging nach einem Konter in Front, beim 2:0 nutzte Pajor den freien Raum gekonnt, Paralluelo erhöhte spät noch auf 4:0.