Höhepunkte, Knaller, Überraschungsteams: Zehn besondere Vorrundenpartien der WM
- Algerien
- Argentinien
- Brasilien
- Cristiano Ronaldo
- Désiré Doué
- England
- Erling Haaland
- Frankreich
- Guillermo Ochoa
- Iran
- Kroatien
- Kylian Mbappé
- Lamine Yamal
- Lionel Messi
- Marokko
- Michael Olise
- Neymar
- Ousmane Dembélé
- Senegal
- Weltmeisterschaft
- Brasiliense FC Taguatinga
- Congo DR National Team
- Deutschlandsberger SC
Mexiko gegen Südafrika (11. Juni, 21.00 Uhr MEZ in Mexiko-Stadt)
Das Auftaktspiel der bisher größten WM aller Zeiten ist eine Neuauflage: Bereits 2010 trafen beide Mannschaften zum Start aufeinander, damals endete die Partie in Südafrika 1:1. Dieses Mal ist Unterhaltung garantiert, zumindest abseits des Spielfelds. Im Begleitprogramm treten die Musikstars Shakira und Burna Boy auf, die den WM-Song "Dai Dai" erstmals live präsentieren.
Brasilien gegen Marokko (14. Juni, 00.00 Uhr MEZ in New York/New Jersey)
Mit 34 Jahren und nach zahlreichen Verletzungen in den letzten Jahren ist er längst nicht mehr Brasiliens Überflieger, doch auch 2026 gehört Neymar zum Team. Der beeindruckende Angreifer trifft mit der Selecao zum Auftakt auf einen heimlichen Favoriten: Marokko war 2022 der erste afrikanische Halbfinalist der WM-Geschichte und kommt als Sieger des Afrika-Cups.
Frankreich und Senegal denken an 2002 zurück
Iran gegen Neuseeland (16. Juni, 03.00 Uhr MEZ in Inglewood/Los Angeles)
Ein Auftritt, der weniger sportliche, dafür umso mehr politische Brisanz mit sich bringt: Seit die USA gemeinsam mit Israel Ende Februar begannen, den Iran zu bombardieren, gibt es hitzige Diskussionen über die Bedingungen der WM-Teilnahme der iranischen Nationalmannschaft. Diese reist aus Mexiko zu ihren Spielen in die USA, vermutlich ohne eigene Anhänger und mit weniger Betreuern. Wie wird der Empfang im Feindesland aussehen?
Frankreich gegen Senegal (16. Juni, 21.00 Uhr MEZ in New York/New Jersey)
Bis 1960 war Senegal eine französische Kolonie, auch 2026 besteht die Hälfte des Kaders aus in Frankreich geborenen Spielern. Bei der WM 2002 kam es zum bisher einzigen, äußerst denkwürdigen Treffen. Senegal besiegte bei seiner WM-Premiere den Titelverteidiger mit 1:0. Während die Franzosen in Südkorea schon nach der Gruppenphase abreisen mussten, stürmte Senegal bis ins Viertelfinale.
Argentinien gegen Algerien (17. Juni 03.00 Uhr MEZ in Kansas City/Missouri)
2022 stemmten Lionel Messi und seine Mannschaft den WM-Pokal in die Höhe. Für den Superstar, der gegen Algerien sein 200. Länderspiel bestreitet und 2026 wie Cristiano Ronaldo und Guillermo Ochoa seine sechste WM spielt, beginnt die Mission Titelverteidigung. Das bisher einzige Duell gegen die Afrikaner (2007) gewann Argentinien nur knapp mit 4:3.
England gegen Kroatien (17. Juni, 22.00 Uhr MEZ in Arlington/Dallas)
Mit Titeln bei großen Turnieren tut sich England bekanntlich schwer. 60 Jahre liegt der Sieg bei der Heim-WM mittlerweile zurück. 60 Jahre voller Leid sollen in den USA ein Ende nehmen, doch zum Auftakt wartet ein unangenehmer Gegner auf die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel. 2018 standen die Kroaten im WM-Finale, 2022 im Halbfinale. Auf dem Papier ist es der Knaller der Vorrunde.
Haalands WM-Premiere für Norwegen
Ecuador gegen Deutschland (25. Juni, 22.00 Uhr MEZ in New York/New Jersey)
Nach dem zweimaligen Vorrunden-Aus 2018 und 2022 kann es 2026 eigentlich nur besser laufen. Ob die DFB-Elf diesmal die K.o.-Runde erreicht, entscheidet sich spätestens im dritten Gruppenspiel gegen den vermeintlich stärksten Vorrundengegner.
Norwegen gegen Frankreich (26. Juni, 21.00 Uhr MEZ in Foxborough/Boston)
Mit Erling Haaland bei den Skandinaviern und Kylian Mbappé sowie Ousmane Dembélé von Les Bleus stehen in dieser Partie allein im Sturm Spieler im Wert von knapp 480 Millionen Euro auf dem Feld. Michael Olise und Désiré Doué nicht zu vergessen. Ein Torfestival ist vorprogrammiert?
Uruguay gegen Spanien (27. Juni, 02.00 Uhr MEZ in Zapopan/Guadalajara)
Der Europameister und Turnierfavorit trifft auf den ersten Weltmeister der Geschichte. Für Spanien lief bei Weltmeisterschaften seit dem Titel 2010 wenig zusammen. Zuletzt gab es zwei Niederlagen im Achtelfinale, 2014 bedeutete sogar das Aus in der Vorrunde. 2026 soll es für die Mannschaft um Youngster Lamine Yamal deutlich besser laufen.
DR Kongo gegen Usbekistan (28. Juni, 04.00 Uhr MEZ in Atlanta)
XXL bedeutet auch XXS: Wenn die FIFA das Turnier auf 48 Mannschaften aufstockt, kommt es zu kuriosen Außenseiterduellen. Wie das zwischen der DR Kongo, Nummer 46 der Weltrangliste, und WM-Debütant Usbekistan (Platz 50). Aber wer weiß, Überraschungen hat es schließlich immer schon gegeben.