Champions League Streit: Erfreuliche Tage für Stuttgart und Enttäuschung bei Leverkusen
Aber Schritt für Schritt, der Gedanke ans Berliner Finale sei noch ein wenig zu voreilig, unterstrich Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. Zuerst steht das entscheidende Champions League Spiel an. Nach dem klar verdienten 3:1 Erfolg (2:1) im Kopf an Kopf Rennen mit Bayer Leverkusen positioniert sich Stuttgart vor dem finalen Spieltag auf Platz vier und hat absolut vor, diese Position zu halten.
Zum Spielbericht: VfB Stuttgart gegen Bayer Leverkusen
"Ich will auf jeden Fall nächstes Jahr in der Champions League antreten", sagte der herausragende Demirovic am Samstag nach dem beeindruckenden Auftritt gegen Leverkusen bei Sky: "Der Klub und das Team haben es sich redlich verdient." Besonders nach der starken Vorstellung gegen den Rivalen, wie Trainer Sebastian Hoeneß hervorhob: "Genau das haben wir umsetzen wollen, um dieses entscheidende Duell in einer Woche zu forcieren."
Leverkusen verdient CL Platz nicht
Ein Duell, bei dem Leverkusen wahrscheinlich keine große Rolle mehr einnehmen wird. Das Saisonziel wurde von der Werkself so gut wie verfehlt, mit drei Zählern Abstand zu Stuttgart und der TSG Hoffenheim betritt Bayer den Schlussabschnitt. Ausreichend Grund für Robert Andrich, um bereits eine Bilanz zu ziehen.
Das Team habe es diese Saison schlicht "nicht verdient, in die Champions League einzuziehen", fasste der Leverkusen Anführer zusammen. Das Aufeinandertreffen mit Stuttgart? "Ein perfektes Abbild unserer Spielzeit", so Andrich: "Wenn der Druck steigt, wenn es kritisch wird, gelingt es uns nicht, als Einheit zu agieren". Am letzten Tag gehe es um "ein wenig Zulagen", "und wir müssen einfach hoffen".
Dass Stuttgart und Hoffenheim stolpern. Für Stuttgart sei die Spielzeit ebenfalls "noch nicht zu Ende", warnte Wohlgemuth. Gegen Eintracht Frankfurt benötige der VfB am nächsten Samstag höchstwahrscheinlich "mindestens einen Triumph", meinte der 47 Jährige: "Doch auch heute sind wir mit diesem Lasten ins Rennen gegangen und die Spieler haben es meisterhaft bewältigt".
Sogar ein früher Rückstand nach bloss 34 Sekunden durch Aleix García beeinträchtigte den VfB nicht. Demirovic (5.), Maximilian Mittelstädt (45.+7/Elfmeter) und Deniz Undav (58.) wandten das Spiel. Nun liege es "in unserer eigenen Verantwortung, diesen abschliessenden Sprung zu machen", jubelte Hoeneß. Und nach dem Einsatz in Frankfurt könne man dann auch "gerne den Pokalwettbewerb ansprechen", ergänzte der VfB Trainer. Unumstritten: "Wir streben beides an".