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"Niemals unser Kapitän": Demonstration der Gladbacher Anhänger gegen Reitz in Leipzig

"Niemals unser Kapitän": Demonstration der Gladbacher Anhänger gegen Reitz in Leipzig

Reitz hat vor Kurzem verkündet, einen Vertrag bis 2031 bei RB Leipzig abgeschlossen zu haben. Seit 2009 hat er alle Jugendteams der Borussia Mönchengladbach durchlaufen. Trotz der 0:1-Niederlage unterstützte sein Teamkollege Philipp Sander ihn. "Rocco ist sportlich essenziell für unser Team, daher ist das für uns kein Problem." Zugleich fügte er hinzu: "Ich kann nicht steuern, was die Fans unternehmen. Ich denke, Rocco ist ausreichend selbstkritisch, um zu ahnen, dass nach einer solchen Wahl Gegenreaktionen kommen würden."

Reitz und Gladbach müssen noch bangen

Auch Trainer Eugen Polanski äußerte Verständnis für die Anhänger. "Ich halte das für eine freie Meinungsäußerung, und ich finde, die Fans haben ein berechtigtes und vernünftiges Recht, ein solches Banner hier anzuzeigen. Mir ging es nur darum, dass das nicht auf das Team übergreift – und das passiert auch nicht", erklärte Polanski. Reitz müsse "und das weiß er ebenfalls, damit ein wenig umgehen. Ich bin der Ansicht, dass alles in einem Rahmen bleibt, der volle Meinungsfreiheit gewährt. Ich habe nichts beobachtet, was ich als besonders verwerflich einstufen würde."

Der Widerstand gegen den eigenen Anführer kommt ungünstig. Gladbach ist seit drei Partien sieglos und hat den Abstieg noch nicht abgewendet.