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Aufregung im ÖFB-Cup-Endspiel: LASK gegen Underdog Altach

Aufregung im ÖFB-Cup-Endspiel: LASK gegen Underdog Altach

Zum Matchcenter: LASK - SCR Altach

Endspiel mit Kontrasten

Am Freitag um 16:00 Uhr im Wörthersee Stadion in Klagenfurt (live bei ORF 1) treffen zwei faszinierende Geschichten aufeinander, die der Cup kaum übertreffen könnte. Einerseits der traditionsreiche Verein aus Linz, der nach Jahrzehnten erneut nach einem Pokal greift. Andererseits der Außenseiter aus Vorarlberg, der zum ersten Mal in der Klubgeschichte ein Finale erreicht hat.

Für LASK ist es bereits die siebte Teilnahme am Endspiel, doch für Altach ein völlig neues Erlebnis. Genau das verleiht diesem Duell seinen besonderen Charme. Dass SCR Altach überhaupt in Klagenfurt antritt, wirkt wie ein echtes Fußballwunder. Seit Jänner 2026 leitet Trainer Ognjen Zaric das Team und hat umgehend Erfolge gefeiert. In seinen ersten sechs Partien als Trainer gab es keinen Verlust, dazu kommen Cup-Siege gegen Sturm und Salzburg.

„Damit hat niemand gerechnet, im Winter hieß das Ziel nur den Klassenerhalt zu sichern; jeder Punkt vor Saisonende darüber hinaus war Bonus, wie es hieß“, erklärt der erfolgreiche Coach in einem Gespräch mit transfermarkt.at. Beim SCR Altach spürt man die Begeisterung: „Auch in der Umgebung merkt man, wie viel das für die Fans bedeutet. Nach all den harten Jahren genießen sie jetzt diesen Moment.

Titelchancen mit Schwung

Aber auch in Linz herrscht pure Freude. Als Spitzenreiter der Meistergruppe, mit fünf Siegen in Folge und einem starken Cup-Weg bis ins Finale. Über 15000 Anhänger reisen mit nach Klagenfurt, mehr als 100 Busse sind unterwegs. „Die Laune bei uns ist top, besonders nach den guten Ergebnissen der vergangenen Wochen. Alle fiebern dem Finale entgegen“, meint Stürmer Sasa Kalajdzic.

Der letzte Titel des LASK liegt über 60 Jahre zurück, trotzdem gelten die Linzer als Favoriten. Trainer Didi Kühbauer mahnt trotz hoher Ambitionen zur Vorsicht: „Ein Cupsieg wäre riesig, wir sind fest entschlossen, den Pokal zu holen. Dafür brauchen wir aber eine top Leistung. Die Altacher haben sich im Cup qualifiziert, weil sie zuvor stark waren, daher nehmen wir sie ernst.

„Die Altacher werden wir keinesfalls unterschätzen. Sie haben Salzburg und Sturm besiegt, das ist beeindruckend. Trotzdem wollen wir gewinnen und unseren Supportern eine Freude machen“, betont Kalajdzic.

Der Cup folgt oft eigenen Regeln. Nach dem WAC könnte erneut ein Kleiner von außen siegen. Ob es ein Märchen aus der Provinz wird oder der Rückkehr zum Thron für LASK, das Finale verspricht schon jetzt Spannung. Die Arena ist bereit, über 21000 Karten sind vergeben.