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Viel Vergnügen: Bayerns Sturm glänzt erneut

Viel Vergnügen: Bayerns Sturm glänzt erneut

Vincent Kompany verabschiedete sich mit einem breiten Lächeln von seinen Assistenten, das offensive Feuerwerk seiner Mannschaft zu Jahresbeginn hatte auch den Coach des FC Bayern in Hochstimmung versetzt. "Bei einer solchen Vorstellung gibt es selbstverständlich zahlreiche Aspekte, die man positiv hervorheben kann", meinte Kompany nach dem beeindruckenden 8:1 (2:1) Sieg über den VfL Wolfsburg.

Besonders der Angriff des deutschen Meisters hatte bei Anhängern und Funktionären wieder für Bewunderung gesorgt. Nach 16 Runden haben die Bayern ihren Vorsprung an der Spitze auf elf Zähler erweitert und in der Bundesliga sensationelle 63 Treffer erzielt, was vier mehr sind als die gemeinsamen Erfolge der Verfolger Dortmund und Leipzig. 

"Es ist 5:1, 6:1, wir rotieren, setzen frische Kräfte ein und erzielen dennoch weitere zwei oder drei Tore. Das spiegelt genau unsere Einstellung wider", lobte Sportdirektor Max Eberl: "Wir verfügen stets über Akteure, die etwas Einzigartiges leisten können, und das ist dann herrlich und bringt Freude." Kompany betonte ebenfalls die "persönliche Klasse" seiner Kader: "Eine unserer Kernstärken ist, dass viele Spieler zum Torschützen werden können."

Insbesondere die nach Eberl "außergewöhnliche" Flügelkombination aus Michael Olise und Luis Díaz hatte gegen Wolfsburg geglänzt. Einen Vergleich mit Arjen Robben und Franck Ribéry wollte Kompany freilich noch nicht wagen. "Davor habe ich viel zu viel Achtung", erklärte der Belgier. Olise und Díaz sollten "ihren eigenen Pfad beschreiten. Falls dereinst der große Erfolg kommt, könnten wir dieses Thema aufgreifen."