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Trump Politik und Konflikte: Nationaltrainer Nagelsmann sucht den idealen Ausweg

Trump Politik und Konflikte: Nationaltrainer Nagelsmann sucht den idealen Ausweg

Es geht vielmehr um eine klare Strategie. Für die sportlichen Anforderungen beim großen Turnier in den USA Mexiko und Kanada das ist offensichtlich aber auch für die zahlreichen politischen Herausforderungen. Die Verantwortlichen um die deutsche Nationalmannschaft blicken mit Unbehagen auf 2018 zurück an Mesut Özil und jenes Foto mit Recep Tayyip Erdogan. Noch mehr aber auf 2022 mit dem Desaster um das Binden und der Katastrophe mit dem Mund zu. In beiden Fällen endete es mit dem Aus in der Vorrunde.

Für Joshua Kimmich ist der Plan daher eindeutig. "Ich mische mich nicht mehr in politische Debatten ein" erklärte der DFB Kapitän bezüglich all der sensiblen Themen wie Trump ICE Drogen und andere Kriege. "Wir haben ja erlebt dass es nichts bringt wenn wir Spieler uns zu sehr politisch äußern."

Iran Konflikt verändert die Lage

Die Richtung des Deutschen Fußball Bunds für den Turniersommer ist damit grob skizziert. Es werde "keinen Zwang zum Schweigen geben" für niemanden betonte Rudi Völler man sei ja "demokratisch. Jeder darf seine Ansicht äußern." Allerdings unterstrich der Sportdirektor bitte "nicht direkt vor dem Spiel".

Wird diese Haltung durchgehalten? Was wenn US Grenzbeamte auch während der WM aktiv werden vielleicht in einem Stadion der DFB Mannschaft? Was wenn der vierfache Weltmeister nach der Vorrunde aus den USA und Kanada ins unruhigere Mexiko ziehen muss? Und aktuell führt der Co Gastgeber USA einen Krieg gegen den qualifizierten Iran.

"Schon vor der WM 2018 in Russland gab es Diskussionen und Boykott Rufe vor der WM 2022 in Katar. Aber in einem Land zu spielen das aktiv in einem Krieg ist ist eine ganz andere Gefahr" meinte der frühere Nationaltrainer Joachim Löw. Für ihn überdeckt die Politik das Turnier "völlig".

Das spürt man tief im DFB seit dem Moment als Präsidiumsmitglied Oke Göttlich versuchte das Boykott Thema öffentlich zu beleuchten. Die Führenden wollten diese Debatte im Ansatz stoppen. Sie käme zur "falschen Zeit" donnerte Präsident Bernd Neuendorf Völler nannte sie "nutzlos" DFL Chef Hans Joachim Watzke "unpassend" und Bayern Vorstand Jan Christian Dreesen sprach von einer persönlichen Meinung.

Gnabry freut sich ungetrübt

Die Politik von US Präsident Donald Trump versuchte Neuendorf einen Schlusspunkt zu setzen sei für den Verband "schwer einzuschätzen das lassen wir der Politik". Geschäftsführer Andreas Rettig fügte hinzu der DFB habe "aus Katar gelernt. Man muss Themen die in der Kabine zu Streit und Störungen führen im Voraus klären." Falls nötig würden kritische Punkte nur von der Führungsspitze kommentiert.

Nagelsmann sieht das aufgrund seiner Position anders. "Als Nationaltrainer ist es nicht meine Aufgabe weltpolitische Ereignisse zu bewerten." Aber die Spieler haben sie keine Bedenken? Nein versicherte Serge Gnabry "nur riesige Vorfreude viele Wünsche das ist alles".

So unkompliziert ist es auch ohne einen besonderen Schalter.