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Obwohl aberkannt: Senegal zeigt Afrika-Cup-Trophäe in Paris

Obwohl aberkannt: Senegal zeigt Afrika-Cup-Trophäe in Paris

"Raubzug"

Der Kapitän Kalidou Koulibaly und der Keeper Edouard Mendy legten die Trophäe nach der Ehrenrunde auf der Tribüne beim Verbandspräsidenten Abdoulaye Fall nieder. Bereits um 14 Uhr hatten Tausende Fans aus Senegal das Stadion erreicht. Dies markiert das erste Länderspiel seit dem streitigen Finale des Afrika-Cups im Januar.

Die Vorhaben wurden am Donnerstag enthüllt. Verbandspräsident Fall bezeichnete es in einer Pressekonferenz in Paris als einen administrativen Raubzug, den schlimmsten in der Geschichte unseres Sports. Gleichzeitig erklärte er, dass Senegal sich weigert, das hinzunehmen.

Ein Rechtsvertreter des senegalesischen Verbandes betonte außerdem, dass keine Entscheidung existiert, die eine Rückgabe der Medaillen oder der Trophäe erzwingt, und die Verbandsseite beabsichtigt, eine Anzeige wegen Korruption gegen verschiedene Personen zu stellen.

CAS plant Bedacht

Senegal hatte das Finale anfangs siegreich beendet, nachdem das Team vorübergehend den Platz verließ, um gegen eine Schiedsrichterentscheidung zu protestieren. Die CAF wertete das Spiel in der vergangenen Woche als Verlust für Senegal und folgte der Berufung Marokkos. Daraufhin reichte der senegalesische Verband am Mittwoch formell Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof CAS ein.

Der CAS strebt eine rasche, doch gründliche Klärung an. Wir wissen, dass Teams und Anhänger auf das finale Urteil warten, und wir sorgen dafür, dass der Prozess so schnell wie machbar abläuft, während das Recht auf ein gerechtes Verfahren für alle Seiten erhalten bleibt, erklärte CAS-Generaldirektor Matthieu Reeb.