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Frühe Rote Karte ebnet den Weg: Freiburg zittert sich in historisches Europa-Finale

Frühe Rote Karte ebnet den Weg: Freiburg zittert sich in historisches Europa-Finale

Lukas Kübler erzielte in der 19. und 72. Minute die Treffer, Johan Manzambi traf in der 41. Minute und sorgte für grosse Freude bei den Freiburgern. Pau Victor schoss für Braga in der 79. Minute zurück, nachdem sein Team durch die frühe Rote Karte gegen Mario Dorgeles in der 6. Minute fast das gesamte Match in Unterzahl spielte. Der Verein unter Trainer Julian Schuster nutzte seine starke Heimform, denn in der Europa-League-Saison gewann der Sport-Club alle sieben Spiele im eigenen Stadion.

Zum Match-Center: SC Freiburg vs. Sporting Braga

"Wir sind uns unserer Qualitäten bewusst", sagte Freiburgs Torwart Noah Atubolu vor dem Spiel bei RTL und sprach von "einem harten Kampf". Allerdings fehlte beim SC Yuito Suzuki. Der Spieler aus Japan verletzte sich am Sonntag beim 1:1 gegen Wolfsburg in der Bundesliga am rechten Schlüsselbein. Statt des dynamischen Flügelspielers setzte Schuster auf den erfahrenen Nicolas Höfler von Beginn an.

Frühe Rote Karte ebnet den Weg

Angestachelt durch die lauten Gesänge der Fans übernahm Freiburg direkt auf dem Platz die Kontrolle und profitierte nach sechs Minuten von der Überzahl: Dorgeles, der im Rückspiel in der Nachspielzeit für Bragas Sieg gesorgt hatte, foulte Jan-Niklas Beste, der allein auf das Tor zulief, und erhielt von Schiedsrichter Davide Massa die Rote Karte für den Foul.

Braga reagierte danach mit Zeitspiel statt Angriffen, während der Druck der Freiburger zunahm und der Führungstreffer logisch folgte: Kübler jagte eine halb abgefäumte Flanke Richtung Tor der Portugiesen, der Ball prallte zwischen dem Verteidiger und einem Gegner herum und landete letztlich im Netz.

Freiburg gab dem Gegner keine Atempause, baute geduldig auf und steigerte sich: Manzambi dribbelte von links ins Zentrum und platzierte den Ball aus etwa 20 Metern ins rechte obere Eck. Damit war der Rückstand aus dem Hinspiel umgedreht, doch Freiburg hatte kurz vor der Pause Glück, als Victor Gomez den Pfosten traf (45.+1).

Braga schlägt zurück, Freiburg zittert sich ins Finale

Zur zweiten Halbzeit drängte der Sport-Club aufs Aus, Vincenzo Grifo rasselte am Pfosten ab (47.), Matthias Ginters Flachschuss verfehlte das Tor nur knapp (49.), und Bragas Torwart Lukas Hornicek lenkte Manzambis Schuss vom Eck (53.).

Vor 33.700 Zuschauern, unter ihnen Ex-Bundestrainer Joachim Löw, gab Braga jedoch nicht auf: Jean-Baptiste Gorby hatte in der 58. Minute eine Chance, Joao Moutinho verpasste in der 69. den Anschluss. Kübler machte es mit einem Kopfball sicherer, bevor Braga das Spiel noch einmal aufpeitschte.