Este artículo no está disponible en Spanish. Mostrándolo en German.

DFB leitet Ermittlungsverfahren gegen Aue-Trainer Dabrowski ein

DFB leitet Ermittlungsverfahren gegen Aue-Trainer Dabrowski ein

Dabrowski hatte seinem Ärger nach der Pleite der abstiegsbedrohten Sachsen in einem Interview mit MagentaSport Luft gemacht. Während der Partie war Erzgebirge ein Treffer aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt worden. Im Mittelpunkt stand aber vor allem das Tor des Mannheimers Terrence Boyd, bei dem der Ball von der Lattenunterkante abgeprallt war und die Torlinie offenbar nicht vollständig überquert hatte.

Zum Match-Center: Waldhof Mannheim vs. Erzgebirge Aue

"Ich bin maximal frustriert. Wenn ich mir das 2. Gegentor angucke: Das sehe ich von 80 Metern draußen an der Linie, dass der Ball niemals im Tor ist", hatte Dabrowski im Anschluss geschimpft: "Da fehlt mir jegliches Verständnis. Ich brauche mir den Scheiß nicht mehr angucken."

Der Schiedsrichter solle "sich mal bewusst machen, um was es geht". Dabrowski kritisierte dabei auch den Unparteiischen Timon Schulz direkt: "Ich habe ihn gefragt, wie alt er ist und ob er berechtigt ist, schon ein Drittligaspiel zu pfeifen."

Experte bescheinigt "gute Leistung"

Von Verbandsseite hatte sich bereits Schiedsrichter-Experte Alexander Feuerherdt in der Freien Presse zu der umstrittenen Szene geäußert. "Die TV-Bilder legen nahe, dass diese Entscheidung nicht korrekt war", erklärte der 56-Jährige, der die Kommunikation und Medienarbeit der DFB Schiri GmbH leitet.

Dennoch zeigte sich Feuerherdt zufrieden: "Von der Tor-Entscheidung abgesehen können wir dem Referee eine gute Leistung bescheinigen, insbesondere in den Bereichen Zweikampfbewertung, Disziplinarkontrolle und Persönlichkeit."

Aue droht auf Platz 18 der Absturz in die Regionalliga. Neun Punkte beträgt der Rückstand nach dem 30. Spieltag auf den Tabellen-16. 1. FC Saarbrücken (33 Punkte).