Neunter Ligaerfolg hintereinander: Barcelona und Trainer Flick nach Sieg bei Getafe auf Kurs zur Titelverteidigung
Barcelona hatte am Anfang Mühe, die kompakte Fünfmannverteidigung von Getafe zu knacken. Robert Lewandowski verfehlte die erste echte Gelegenheit, sein starker Header flog nur knapp übers Tor. Auch Dani Olmo zeigte kurz danach Ungenauigkeit, als er einen Pass auf den alleinigen Polen nicht traf. Obwohl Barça im Spielgeschehen die Oberhand hatte, wehrte sich Getafe mit üblicher Härte, wobei Mauro Arambarri mehrmals bedrohlich zum Schuss kam.
Vor allem João Cancelo trieb das Spiel von der rechten Flanke energisch voran. Unmittelbar vor der Halbzeit testete Roony Bardghji das Tor mit einem Fernschuss, der jedoch den Pfosten verfehlte. Getafe konterte schnell und ließ eine klare Zweikampfchance liegen, ehe Fermín López in der Nachspielzeit brillierte: Er traf präzise und ließ David Soria chancenlos, was den Katalanen den mentalen Vorsprung in der Pause einbrachte.
Der entscheidende Moment nach der Pause
Getafe startete die zweite Hälfte mit mehr Druck und wollte die Spitzenreiter durch raue Duelle aus dem Takt bringen. Trotzdem blieb Barcelona die größere Gefahr: Zuerst hielt Soria einen Versuch von Olmo auf, dann verpasste Jules Koundé mit einem Kopfschuss das Ziel knapp.
Die Heimmannschaft fand trotz aller Bemühungen keine Antwort auf die Gelassenheit der Auswärtself, was sich in einem geringen Ballbesitz von etwa 20 Prozent zeigte. Nach einem weiteren verpatzten Moment von Olmo traf schließlich Marcus Rashford den entscheidenden Treffer: Er nutzte den Raum im Stadion eiskalt, da Getafes Abwehr bei einem Angriff zu weit nach vorne gerückt war, und machte es zum 2:0.
Mit diesem Triumph erweitert Barcelona den Abstand an der Tabellenspitze auf elf Zähler. Bei nur fünf restlichen Partien könnten Erfolge gegen Osasuna und Real Madrid schon den frühen Titelgewinn einbringen. Für Getafe wird es nun kritisch: Die Plätze für den internationalen Wettbewerb rücken nach dieser Pleite weiter in die Ferne.