Watzke als BVB-Chef appelliert an Verständnis: Ausstiegsklauseln gelten als 'State of the Art'
In dieser Angelegenheit 'dürfen wir uns nichts einreden', ergänzte er. 'Bayern München verfährt ebenso wie Paris oder sonstwer. Heute läuft es selten anders.' Die Ablösesummen hätten 'eine derart immense Größe angenommen, dass man sich keine gravierenden Fehlschläge mehr erlauben kann und auch nicht, einen derartigen Spieler ablösefrei ziehen zu lassen.'
Der deutsche Nationalspieler Schlotterbeck (26) hat seinen BVB-Vertrag am Freitag bis 2031 verlängert, doch er könnte bereits im Sommer der Weltmeisterschaft zu ausgewählten Topklubs in Europa wechseln. 'Wir haben den Transferwert dieses Spielers nachhaltig gesichert und dadurch unsere Planungssicherheit spürbar gesteigert', hob Watzke hervor. 'Ich halte es für einen soliden Kompromiss.'
Den Spieler, den einige Fans am Wochenende ausgebuht hatten, verteidigte Watzke: 'Nico ist in der gesamten Zeit der Vertragsverhandlungen durchweg höchst korrekt vorgegangen.'