Vor heimischer WM: US-Trainer Pochettino singt Hymne nicht mit

Vor heimischer WM: US-Trainer Pochettino singt Hymne nicht mit

"Ich vertrete die USA nur sportlich. Dafür bekomme ich mein Gehalt", erklärte Pochettino der SZ vor dem Spiel gegen Paraguay am Samstag (03.00 Uhr/MagentaTV) in Los Angeles: "Die Nationalhymne zum Beispiel – ich werde sie nicht mitsingen. Dennoch gebe ich alles, um das Land würdig zu repräsentieren."

Pochettino möchte positive Stimmung fördern

Die politischen Diskussionen rund um die Trump-Regierung möchte der Argentinier von seiner Mannschaft fernhalten. "Wir alle spüren Ungerechtigkeiten auf der Welt", so der 54-Jährige: "Niemand wünscht sich Gewalt, alle wollen glücklich sein und genug zu essen haben. Unser Job ist es aber, ein Team auf eine WM vorzubereiten."

Für die WM erhofft er sich, "gute Emotionen zu wecken", sagte Pochettino: "Zuneigung, Freude, Hoffnung, Liebe, Mitgefühl. Fußball vereint Menschen aller Kulturen, Religionen und Hautfarben. Es ist unsere Aufgabe zu verbinden – und nicht mehr Hass zu schüren. Trainer und Spieler sollten aufbauende Botschaften senden, keine zerstörerischen. Damit diejenigen, die wirklich Veränderung bewirken können, durch uns erkennen, dass es einen anderen Weg gibt."