Vogts sieht Trainerproblem in Deutschland – Sammer als DFB-Co-Trainer?
Der deutsche Fußball sollte "jedem, dem er so viel ermöglicht hat, am Herzen liegen", meinte Vogts. Es sei "gut und wichtig, dass der DFB möglichst schnell mit Jürgen Klopp einig wird" und den Wunschkandidaten zum neuen Bundestrainer mache. "Ich traue ihm zu, dass er die Wende hinkriegt. Aber er wird es nicht allein schaffen."
Klopp brauche "starke Co-Trainer. Die Idee mit Pep Lijnders gefällt mir, internationale Einflüsse tun uns gut", ergänzte Vogts, zugleich wolle er aber "noch mal auf Matthias Sammer verweisen. Eine starke Persönlichkeit an seiner Seite könnte Klopps Wirken verstärken. Ich weiß, dass Matthias bereit ist, dem DFB zu helfen. Leider sind das nicht genügend frühere DFB-Topspieler. Das ist sehr schade."
Vogts drückt Tuchel die Daumen
Zur Frage nach seinem WM-Favoriten meinte Vogts: "Warum nicht England? Es wäre für unseren Fußball ein Erfolg, wenn ein deutscher Trainer den Titel holt. Ich drücke ihm die Daumen." Vor Thomas Tuchel ziehe er den Hut.
"Es gehört einiger Mut dazu, als Deutscher den Trainerjob beim englischen Nationalteam zu übernehmen. (…) Mir gefällt, wie Tuchel nach dem Sieg gegen Norwegen den Finger in die Wunde gelegt und kritisch geblieben ist. (…) Sicher wird sich der eine oder andere Spieler ärgern, aber ich kann nur sagen: Was Tuchel macht, ist wichtig und richtig. Es geht darum, die Spannung zu halten."