Ungewöhnliche Geheimwaffe? Warum England gegen Mexiko angeblich über Viagra nachdenkt

Ungewöhnliche Geheimwaffe? Warum England gegen Mexiko angeblich über Viagra nachdenkt

Zwar reiste das englische Team bereits zwei Tage vor dem Anpfiff in Mexiko-Stadt an, um sich zu akklimatisieren, doch medizinische Experten winken ab: Um sich wirklich an diese extreme Höhe anzupassen, bräuchte der Körper mindestens drei Wochen.

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Tuchels Mannschaft geht also mit einem handfesten physischen Nachteil in die Partie. Die dünne Luft sorgt für eine schnellere Ermüdung, was im Laufe der 90 Minuten spielentscheidend sein könnte. Der deutsche Coach sucht daher intensiv nach Wegen, den Höheneffekt auszugleichen.

Blaue Pille als Leistungsbooster?

Wie Medien wie TalkSPORT, The Sun und Marca berichten, rückt dabei ein Medikament in den Fokus, das man sonst eher aus ganz anderen Kontexten kennt. Was kurios klingt, hat jedoch einen logischen medizinischen Hintergrund: Der Wirkstoff in Viagra senkt den Blutdruck in der Lunge und verbessert die Sauerstoffaufnahme. Dadurch kann er Symptomen wie vorzeitiger Ermüdung und Schwindelgefühlen in der Höhe entgegenwirken.

Ob die Methode tatsächlich den gewünschten Erfolg bringt, ist allerdings fraglich. The Sun verweist auf wissenschaftliche Studien, nach denen die leistungssteigernde Wirkung des Mittels erst ab einer Höhe von rund 4.000 Metern spürbar einsetzt – Mexiko-Stadt liegt deutlich darunter. Bislang gibt es auch keine offiziellen Bestätigungen, dass England die Pillen tatsächlich an seine Spieler verteilen wird. Erlaubt wäre es jedenfalls: Das verschreibungspflichtige Medikament steht auch 2026 nicht auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA).