"Stets das Gleiche": Wück erblickte gegen Österreich "leichten Rückgang"
Seine Spielerinnen, kritisierte Wück, sollten "erkennen, dass wir unser Grundpotenzial aufs Feld tragen müssen". Nur so könnten sie "herausragende Momente schaffen. Doch wir müssen als Team nahtlos zusammenarbeiten - und das gelingt allein durch die Grundlagen." Im Gegensatz zum Samstag in Ried. Dieses Match, bei dem die DFB-Auswahl nie überzeugte, "hat uns demonstriert", erklärte Wück, "dass wir noch viel zu tun haben."
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"Stellen wichtige Lernchancen für uns dar"
Trotzdem wollte der Bundestrainer nicht alles negativ darstellen. Zwar habe seine Mannschaft ein "enttäuschendes Match" hingelegt, "doch wir halten das Ruder selbst in der Hand". Mit einem Punkt Vorsprung auf Norwegen führt Deutschland die Tabelle der Gruppe A4 in die abschließende Phase der WM-Qualifikation an. Ein Erfolg gegen die Skandinavierinnen am 5. Juni würde das DFB-Team frühzeitig für die Endrunde in Brasilien qualifizieren. Nun könnten die Spielerinnen in ihren Klubs "kurz verschnaufen", meinte Sjoeke Nüsken: "Dann folgen zwei entscheidende Partien, die wir siegen wollen."
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Das erhofft auch Wück. "Ein Fortschritt verläuft nicht ausschließlich bergauf", unterstrich er: "Heute sind wir eine Stufe abgerutscht, die wir zuvor erklommen hatten. Aber wir nehmen Schwung und streben höher. Solche Begegnungen", so Wück, "bieten uns wertvolle Lektionen, um den nächsten Fortschritt zu meistern."