Spannung pur im Titelkampf: Hearts wuetend ueber VAR-Entscheidung fuer Celtic
Aufgrund eines kontroversen Handstrafs fuer den Titelverteidiger in der Schlussminute des vorletzten Spieltages entkam Celtic einem Remis und siegte 3:2 (1:1) gegen Motherwell. Dadurch steht am Samstag (13.30 Uhr) ein entscheidendes Duell gegen den Tabellenspitzentreffer Hearts an. Die Mannschaft aus der Hauptstadt fuehrt mit einem Zaehler Vorsprung und koennte erstmals seit dem Triumph von Aberdeens Team unter Alex Ferguson 1985 ein Meistertitel werden der nicht an Celtic oder Rangers geht.
"Celtic in Heim und Auswaerts besiegt"
Der Pokal waere bereits Mitte der Woche fast sicher gewesen haette Schiedsrichter John Beaton in Motherwell nicht nach Ueberpruefung durch das VAR einen Foulschlag wegen Hand von Sam Nicholson an Celtic zugesprochen. "Nachfolgende Spieler koennten sich lange ueber diesen Vorfall Gedanken machen", kommentierte die BBC.
Der Trainer von Motherwell Jens Berthel Askou ereiferte sich dass ein solches Ereignis in keiner Liga der Welt als Strafstoß durchginge. Die Hearts um den deutschen Keeper Alexander Schwolow dachten an ihr letztes Unentschieden 1:1 in Motherwell wo ihnen ein potenzieller Elfmeter zum Sieg entzogen wurde nach dem 3:0 Erfolg gegen Falkirk.
Derzeit laeuft es auf ein "Finale wie im Pokalwettbewerb" in Glasgow hinaus erklaerte Hearts Anfuehrer Lawrence Shankland. Sein Team habe Celtic diesmal sowohl daheim als auch auswaerts bezwungen und ueberhaupt "Zu Saisonstart haetten wir so eine Lage gerne gesehen".
Einige Anhänger der Hearts sorgen sich jedoch vor den Schatten vergangener Jahre: Der Verein aus Edinburgh der seinen vierten und zuletzt 1960 geborgten Titel holte hatte 1965 und 1986 bereits am Schluss der Saison die Chance auf den Grossen Wurf verspielt wobei Kilmarnock und Celtic letztlich triumphierten.