56. Titel in der Meisterschaft: Celtic verhindert das Happy End für Hearts in Schottland

56. Titel in der Meisterschaft: Celtic verhindert das Happy End für Hearts in Schottland

Vor den Augen von Celtics Edelfan Rod Stewart erzielten der Japaner Daizen Maeda (87.) und Callum Osmand (90.+8) die entscheidenden Treffer zum Sieg und zur Rekordmeisterschaft. Das 3:1 ist der Endstand, wobei Kapitän Lawrence Shankland die Hearts im Celtic Park mit seinem 16. Saisontor zunächst in Führung brachte (43.).

Zum Match-Center: Celtic gegen Hearts

Der Belgier Arne Engels, der 2024 vom FC Augsburg zu Celtic wechselte, verwandelte einen Handelfmeter zum Ausgleich (45.+4). Der langjährige Bundesligatorhüter Schwolow hatte dabei die Ecke geahnt, aber der Ball rutschte unter seinem Körper hindurch.

Kein glückliches Ende für Hearts

Die zweite Halbzeit entwickelte sich zunehmend zu einer Abwehrschlacht der Hearts. Der Nigerianer Kelechi Iheanacho vergab dabei zunächst die Führung für Celtic, als er nur den Pfosten traf (79.). Kurz darauf lenkte Schwolow einen Schuss des Schweden Benjamin Nygren über die Latte (80.). Der Treffer von Maeda wurde erst nach längerer Videoüberprüfung anerkannt, und Osmand konnte danach ins verlassene Tor der Hearts einschieben, nachdem Schwolow sich in den Strafraum von Celtic begeben hatte.

Die Hearts hatten ihren fünften Meistertitel bereits 1965 und 1986 am letzten Spieltag verpasst. Der letzte schottische Meister, der nicht Celtic oder Rangers hieß, war 1985 der FC Aberdeen, der damals unter Sir Alex Ferguson seinen Erfolg von 1984 wiederholen konnte.