Seltenes Interview: Olise sieht sich als "Spieler der Gegenwart"

Seltenes Interview: Olise sieht sich als "Spieler der Gegenwart"

Der 24-Jährige, der in der abgelaufenen Bundesliga-Saison in 32 Spielen 15 Treffer für den Rekordmeister aus München erzielt hatte, gab sich im Gespräch mit der französischen Sporttageszeitung gewohnt bescheiden. "Im Moment würde ich sagen: Ja, ich bin ein Spieler der Gegenwart. Wenn ich weiter hart arbeite und auf dem Boden bleibe, hoffe ich, irgendwann ein Spieler der Zukunft zu sein."

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Fühlt sich auf Zehnerposition am wohlsten

Seine Entwicklung führt Olise maßgeblich auf seine Anfänge im Straßenfußball von London zurück. "Wir spielten auf kleine Tore, gegen Mauern, machten Eins-gegen-eins-Duelle. Dort hat es angefangen. Es ist eine andere Art von Fußball, aber man lernt unglaublich viel. Vor allem bedeutet Straßenfußball Freiheit."

Zuletzt gehörte Olise zu den prägenden Figuren im französischen Offensivspiel. Auch am 3:1 zum WM-Auftakt gegen Senegal war er entscheidend beteiligt. Seine Versetzung von der rechten Außenbahn auf die Zehnerposition zur Pause bezeichnete Nationaltrainer Didier Deschamps als "Schlüssel" zum Sieg. Auch Olise selbst fühlt sich dort am wohlsten: "Diese Rolle bietet mehr Freiheit. Dort habe ich als Jugendspieler gespielt. Deshalb fühlt sie sich für mich am natürlichsten an."

Frankreich trifft am Montag (23 Uhr/ARD und MagentaTV) auf den Irak. Mit einem Sieg könnte das Team vorzeitig den Einzug in die K.o.-Phase sichern.

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