Rüdiger ohne Groll trotz Bankplatz: "Den Kollegen ist es zu gönnen"
Es sei "kein leichtes Los, von der Reservebank zuzusehen", gestand er, jedoch stehe stets die Mannschaft an erster Stelle. "Unser aller Fokus gilt einzig dem Teamerfolg, jeder Einzelne zählt. Wenn ich von außen einen Impuls setzen kann, ist das umso besser." Deshalb suche er die "Gemeinschaft mit den Kameraden, um gute Stimmung zu verbreiten".
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Das bewies der Star von Real Madrid auch bei der Pressekonferenz in den USA. "Sein linker Fuß ist Gold wert", sagte er über Abwehrspieler Nico Schlotterbeck, "ihm gebührt dafür Anerkennung." Dessen Nebenmann Jonathan Tah bezeichnete er als "neue Führungskraft" und lobte: "Jona verkörpert einfach Autorität. Allein seine Statur wirkt bedrohlich. Wenn ich als Stürmer gegen ihn antreten müsste, wäre das sicherlich kein Vergnügen."
Der junge Nathaniel Brown sei "ein stiller Typ, doch auf dem Platz verwandelt er sich in ein Ungetüm, da brauche ich ihm nicht viel zu sagen."
"Lassen wir die sozialen Netzwerke einfach ihr Ding machen"
Indes wird viel über Rüdiger geredet, besonders in digitalen Räumen, wo er oft mit einer Flut von Hass konfrontiert wird. "Ich bin kein wehleidiger Mensch, ich akzeptiere verschiedene Standpunkte, jedoch nur fundierte. Sachliche Kritik nehme ich stets an", meinte er. Ansonsten gelte: "Mein Name bringt viele Klicks. Manchmal ist negative Schlagzeile auch positive Werbung."
Aber der Hass? "In der Social-Media-Sphäre bin ich der Sündenbock, damit kann ich ebenfalls leben." In den Arenen würden seine robusten Aktionen wie etwa in der Nations League gegen Italien auch gefeiert. Also: "Bleiben die sozialen Medien doch bitte in ihrer eigenen Welt – wir verweilen in der realen."