Rassismus-Erfahrungen: Gündogan lädt Kind in die Türkei ein
"Lass dich von Rassismus nicht unterkriegen - du bist genau richtig, wie du bist. Wir stehen an deiner Seite", schrieb Gündogan unter einem Video in den sozialen Netzwerken, in dem eine Mutter von den Rassismus-Erfahrungen ihres Sohnes berichtete: "Ich habe gesehen, dass du großer Galatasaray-Fan bist. Im Fußball halten wir alle zusammen. Was hältst du davon, wenn du mich mal im RAMS Park in Istanbul besuchst?"
Das Video, das in nicht einmal 24 Stunden fast 3,5 Millionen Aufrufe erhielt, zeigt ein Gespräch zwischen Aylin und ihrem Sohn, der davon berichtet, von anderen Kindern ausgeschlossen worden zu sein. Die Kinder hätten gesagt, er sei "anders" und dürfe wegen seiner Hautfarbe nicht mitspielen.
Er "ist ein Kind, und trotzdem muss er sich schon anhören und erleben, dass er wegen seiner Hautfarbe ausgeschlossen wird", schrieb Aylin, die türkische Wurzeln hat, unter dem Post: "Als Mutter zerreißt es mir das Herz. Ich kann ihn trösten, ihn stärken und ihm sagen, dass er gut so ist, wie er ist. Aber ich kann nicht einfach wegnehmen, was andere ihm antun."