Portugal: Sporting-Kapitän Hjulmand "fassungslos" nach Pokalniederlage gegen Zweitligist
Torreense konnte damit den ersten bedeutenden Erfolg in seiner 109 Jahre langen Vereinshistorie feiern. Den Siegtreffer zum unerwarteten 2:1 Erfolg des Außenseiters schoss der kapverdische Nationalspieler Stopira per Elfmeter. Bereits nach drei Minuten hatte Kevin Zohi die Zweitligisten in Front gebracht, bevor Luis Suarez zu Beginn der zweiten Hälfte für Sporting den Ausgleich erzielte. Der Klub hatte den Pokal bereits 18 Mal gewonnen.
Zum Spielbericht: Sporting Lissabon gegen SC Uniao Torreense
Morten Hjulmand, der die kompletten 120 Minuten spielte, wirkte nach dem Schlusspfiff sichtlich erschüttert über die Leistung seines Teams.
Hjulmand: "Einfach nicht gut genug"
"Im Augenblick finde ich keine passenden Worte. Dieses Spiel müssen wir genau unter die Lupe nehmen. Meiner Ansicht nach haben wir heute die nötige Einstellung vermissen lassen, insbesondere als wir einfache Pässe und klare Torgelegenheiten verschwendeten. Das darf nicht vorkommen. Fehler sind zwar Teil des Spiels, aber unsere Körpersprache hätte heute wesentlich besser sein müssen. So habe ich es jedenfalls auf dem Feld erlebt", äußerte Hjulmand gegenüber der Sportzeitung Record.
"Eigentlich wollten wir mit unseren Fans im voll besetzten Stadion jubeln, doch wir haben es selbst verbockt. Wir hätten Verantwortung zeigen und uns mit aller Kraft bemühen müssen, das Spiel noch zu wenden. Wir waren einfach nicht auf dem Niveau der letzten drei Jahre."
Für Morten Hjulmand und Sporting bedeutet dies eine saison ohne Titel, nachdem sich der Verein auch in der portugiesischen Liga mit dem zweiten Platz zufriedengeben musste.