ÖFB: "Thrillerfinale" nach Messi-Show – Spanien als möglicher Gegner am Horizont

ÖFB: "Thrillerfinale" nach Messi-Show – Spanien als möglicher Gegner am Horizont

Am Sonntag (4.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) geht es für das Team um Kapitän David Alaba in Kansas City gegen Algerien um Platz zwei in Gruppe J. "Jetzt hat Österreich ein 'Finale'", titelte die Krone. Das Portal oe24.at schrieb gar von einem "Thrillerfinale".

Zum Match-Center: Algerien vs. Österreich

Den Österreichern, die zum Auftakt 3:1 gegen Jordanien gewonnen hatten, genügt angesichts der besseren Tordifferenz gegenüber Algerien ein Unentschieden. Bei einer Niederlage droht mit dann nur drei Zählern als Gruppendritter allerdings sogar das Aus. Sicher ist nur: Sollte Österreich als Zweiter weiterkommen, wartet im Sechzehntelfinale am 2. Juli in Los Angeles der Sieger aus Gruppe H: Aktuell ist dies Europameister Spanien.

Laimer schmunzelt über "herumstehenden" Messi

Doch so weit wollte Bayern-Star Konrad Laimer (noch) nicht denken. "Wir haben einiges gut, anderes weniger gut gemacht. Jetzt regenerieren wir uns erst einmal, wollen das nächste Spiel gewinnen und dann schauen wir, was uns so erwartet", sagte er.

Gegen Argentinien, ergänzte der Münchner, habe man sich "gut verkauft und gezeigt, wie wir Fußball spielen wollen und was wir können". Auch Rangnick war "über weite Strecken mit dem Auftritt wirklich sehr zufrieden. Sowohl mit dem Ball und gegen den Ball haben wir es gut gemacht. Dennoch ist mehr drin gewesen. Wir können es noch besser."

Argentinien hat eben Superstar Messi, der die österreichischen Träume von einer Überraschung mit seinen beiden Toren hatte platzen lassen. Der 38-Jährige mache "den Unterschied", erklärte Alaba. Messi sei, so Rangnick, "der beste Spieler, den es jemals gegeben hat. Das hat er wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt". Messi genügten nur "wenige Momente im Spiel". Dies stellte auch Laimer mit einem Schmunzeln fest: "Am Feld ist es lustig zu beobachten, dass er so herumsteht."