NADA bestätigt drei Versäumnisse bei der Meldepflicht: Laura Freigang droht Ärger
Laut NADA liegt ein "möglicher Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen" vor. Der Vorgang wurde an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) übergeben. Der DFB ist für das Disziplinarverfahren verantwortlich und wird "den vorliegenden Sachverhalt prüfen, bewerten und über die Feststellung eines Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen und die entsprechenden Sanktionen entscheiden."
Kein konkreter Verdacht
In den vergangenen Tagen gab es mehrere Medienberichte zu Freigangs Fall. Ein Dopingverdacht gegen die DFB-Stürmerin besteht nicht, wie der kicker berichtete: Alle ihre Proben seien negativ gewesen. Laut Sport1 war Freigang innerhalb eines Jahres dreimal nicht an dem von ihr gemeldeten Aufenthaltsort anzutreffen. Drei solcher Verstöße ("Strikes") führen zu einem Disziplinarverfahren. Als mögliche Strafe ist eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen.
Freigang steht nicht im Kader für das WM-Qualifikationsspiel am Dienstag in Ljubljana (18.00 Uhr/ZDF), der slowenischen Hauptstadt. Sie ist aber auf Abruf nominiert. Bundestrainer Christian Wück hatte seine Entscheidung in der Vorwoche so erklärt: "Wir sehen andere Spielerinnen auf ihrer Position vor ihr."