Nach dem Ausscheiden in Madrid: Barcelona legt erneute Beschwerde bei der UEFA vor
Barcelona kritisiert die falsche Auslegung der Vorschriften und das mangelnde Eingreifen des Video-Assistenten des Schiedsrichters (VAR) in klar entscheidenden Momenten. Der Klub aus Katalonien, der beide Partien nach den Rotkarten für Pau Cubarsi und Eric Garcia mit nur zehn Akteuren abschloss, fühlt sich in diversen umstrittenen Urteilen benachteiligt, einschliesslich zweier möglicher Strafstosschancen, die keinen VAR-Zuschlag erfuhren.
Zum Spielbericht: Atlético gegen Barcelona
Die Anhäufung solcher Fehlentscheidungen wirkte sich unmittelbar auf den Ablauf des Matches und das abschliessende Resultat aus und verursachte dem Verein beträchtlichen sportlichen sowie wirtschaftlichen Schaden, ergänzte der spanische Titelverteidiger. Der FC Barcelona betonte, dass der Klub seine vorherigen Anliegen an die UEFA aufrechterhalte und vorschlage, mit der Instanz zu kooperieren, um das Schiedsrichterwesen zu optimieren und eine konsequentere, gerechtere sowie offenerere Regelumsetzung zu sichern.
Erste Klage wurde abgewiesen
Am Dienstag wies die UEFA die anfängliche Beschwerde des fünffachen Champions-League-Triumphators wegen eines Handspiels des Atlético-Abwehrspielers Marc Pubill beim Anpfiff im ersten Duell, das mit 2:0 endete, als unzuständig zurück.
Präsident Joan Laporta bezeichnete die Schiedsrichterarbeit beim 2:1-Erfolg im zweiten Spiel in Madrid am Dienstagabend als "untragbare Schmach" und verkündete eine weitere Eingabe.