Middlesbrough verlangt Ausschluss von Southampton aus Playoff Finale
Southampton, der historische englische Verein unter der Leitung des deutschen Trainers Tonda Eckert, hat sich mit einem 2:1 Sieg (1:1 n.V.) im Playoff Halbfinal Rückspiel gegen Middlesbrough für das Aufstiegsfinale qualifiziert. Am 23. Mai erwartet sie im Wembley Stadion in London der Gegner Hull City.
Allerdings hat die EFL ein Verfahren wegen Disziplinarverstösse eingeleitet. Für den 19. Mai ist eine Anhörung vor einem neutralen Ausschuss angesetzt. Middlesbrough darf daran nicht teilnehmen. Der Klub äußerte Bedauern darüber und wünscht sich harte Strafen, "um die Fairness des Wettbewerbs zu erhalten" und "um alle künftigen Bemühungen zu stoppen, die einen ungerechten Vorteil beim Weg in die Premier League erlangen".
Der Hauptvorwurf betrifft eine Vorschrift, die verbietet, das Training des Rivalen 72 Stunden vor dem Spiel zu beobachten. Viele britische Zeitungen berichten über ein "Spionage Abenteuer". Laut Berichten versteckte sich ein Southampton Angestellter am Donnerstag in Sträuchern nahe dem Trainingsfeld von Middlesbrough. Er filmte angeblich heimlich, wurde aber ertappt und löschte die Videos sofort von seinem iPhone.
Das Finale der Playoffs um den Aufstieg zählt zu den lukrativsten Spielen. Der Gewinner kann mit Einnahmen von wenigstens 230 Millionen Euro rechnen.