Matanovic und Suzuki sichern den Sieg: Freiburg überwindet Vigo und erreicht das Halbfinale
Igor Matanovic erzielte ein atemberaubendes Tor in der 33. Minute, während Yuito Suzuki in den Minuten 39 und 50 für den SC Freiburg traf. Der späte Treffer von Williot Swedberg in der 90+1. Minute half den Spaniern nicht mehr. Im Viertelfinale trifft Freiburg auf Betis Sevilla oder Sporting Braga aus Portugal. Der SC startet am 30. April auswärts, das Rückspiel folgt eine Woche später. Am Sonntag wartet in der Bundesliga der 1. FC Heidenheim auf die Breisgauer, und am kommenden Donnerstag steht das Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart an.
Zum Match-Center: Celta Vigo vs. SC Freiburg
"Wir möchten uns nicht defensiv verkriechen und ängstlich spielen", hatte Matanovic vor dem Spiel erklärt. Trainer Julian Schuster, der am Mittwoch seinen 41. Geburtstag beging, warnte: "Es wird noch kompliziert, ein kleiner Fehler könnte alles verändern. Deshalb müssen wir voll konzentriert bleiben und scharf agieren."
Freiburg dominiert von Beginn an, Matanovic brillant
Zu Spielbeginn setzten die Spieler um Schuster die Anweisungen um. Celta Vigo startete aggressiv, doch die Breisgauer konterten stark. Nach 15 Minuten hatte noch kein Tor gefallen. Ohne Patrick Osterhage und Max Rosenfelder zeigten die Freiburger eine starke Leistung.
Auch in der Mitte der ersten Halbzeit beeindruckten die Gäste durch Disziplin und Härte in den Zweikämpfen. Der SC kontrollierte das Spiel. Vigo versuchte mit ruppigen Tacklings Druck zu machen, doch Freiburg blieb unerschütterlich. Bei den Hausherren wuchs die Enttäuschung.
Diese steigerte sich, als Matanovic nach etwa 30 Minuten mit einem Volleyschuss aus über 20 Metern traf. Für den SC Freiburg lief alles planmäßig. Die Breisgauer gewannen an Sicherheit, und Suzuki nutzte eine präzise Aktion mit Niklas Beste, um vor der Pause den Vorsprung zu erweitern.
Celta schafft nur einen Trosttreffer
"Freiburg hat Celta Vigo fest im Griff gehalten. Dieses Duell ist entschieden", kommentierte Lothar Matthäus, Rekordnationalspieler, in der Halbzeitpause bei RTL: "Mit fünf Toren Vorsprung und solcher Dominanz sowie Kontrolle, das holt sich der SC Freiburg nicht mehr."
Zum Auftakt der zweiten Hälfte gab Celta noch alles, doch Suzuki traf schnell zurück. In der 58. Minute scheiterte Einwechsler Derry Scherhant am Pfosten. Danach drosselte der SC das Tempo. Schuster ersetzte mehrere Schlüsselspieler, und Keeper Noah Atubolu parierte mehrfach herausragend.