Lewandowski, Donnarumma und weitere: Diese Stars verpassen die WM 2026

Lewandowski, Donnarumma und weitere: Diese Stars verpassen die WM 2026

ROBERT LEWANDOWSKI (POLEN): Der ehemalige Weltfußballer trug mit seinen Toren entscheidend zu Erfolgen bei Borussia Dortmund, Bayern München und zuletzt beim FC Barcelona bei, darunter ein Champions-League-Sieg sowie zahlreiche nationale Meisterschaften und Pokale. Dennoch gelang es auch ihm nicht, sein Land zur Weltmeisterschaft zu führen. Im Playoff-Finale der Qualifikation verlor Polen gegen Schweden. Danach flossen bei Lewandowski die Tränen. Ob der 37-Jährige jemals wieder für die Nationalmannschaft spielen wird, ist noch offen.

GIANLUIGI DONNARUMMA (ITALIEN): Ein ähnliches Los wie Lewandowski traf auch einen der weltbesten Torhüter. Donnarumma vergoss Tränen nach dem dritten erfolglosen Anlauf, weil er 'unendlich traurig' war, genau wie ganz Italien. Die stolze Fußballnation scheiterte zum dritten Mal in Folge in der WM-Qualifikation. Der Torwart von Manchester City, der mit Paris Saint-Germain die Champions League gewann und 2021 Europameister wurde, wartet weiterhin auf seine erste WM-Teilnahme.

Leidenszeit für Ex-Frankfurter Ékitiké

SERGE GNABRY (DEUTSCHLAND): Ende April stand für Bundestrainer Julian Nagelsmann fest: Der Offensivspieler des FC Bayern wird aufgrund eines Adduktorenabrisses im rechten Oberschenkel nicht rechtzeitig fit und fällt für das Turnier aus. Für den DFB war diese Nachricht ein schwerer Schlag. Der 30-Jährige muss nun aus der Ferne die Daumen drücken. 'Wie alle anderen im Land werde ich die Mannschaft von zu Hause anfeuern', sagte er. Dasselbe gilt für Shooting-Star Lennart Karl.

HUGO EKITIKE (FRANKREICH): Der WM-Traum des 23-Jährigen zerplatzte im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League Mitte April gegen Paris Saint-Germain. Nach einer halben Stunde musste der Stürmer des FC Liverpool vom Feld getragen werden. Eine schwere Achillessehnenverletzung verhinderte seine Teilnahme an der WM. Dabei schienen seine Chancen auf eine Berufung nach seinem rasanten Aufstieg mehr als gut. Für die kolportierte Ablösesumme von rund 95 Millionen Euro war Ekitike im vergangenen Jahr von Eintracht Frankfurt nach Liverpool gewechselt. Im September hatte er sein Debüt in der Nationalmannschaft gefeiert.

KHVICHA KVARATSKHELIA (GEORGIEN): Ende Mai hob der georgische Angreifer zusammen mit Ousmane Dembelé, Vitinha und anderen den silbernen Henkelpott nach dem zweiten Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain in die Höhe. Doch bei der WM in den USA werden andere jubeln. Der 25-Jährige verpasste mit Georgien den Sprung zur Endrunde. Zwei Jahre zuvor hatte die kleine Fußballnation bei ihrer EM-Premiere in Deutschland mit einem Sieg gegen Portugal und dem Einzug ins Achtelfinale für Furore gesorgt. Auf den ersten WM-Auftritt müssen Kwarazchelia und seine Teamkollegen jedoch weiterhin warten.

DOMINIK SZOBOSZLAI (UNGARN): Auch Ungarn scheiterte auf dramatische Weise in der Qualifikation, und damit einer der wertvollsten Spieler der Welt. Selbst Szoboszlai, dessen Marktwert auf 100 Millionen Euro geschätzt wird, konnte sein Land nicht vor der entscheidenden Last-Minute-Niederlage gegen Irland bewahren. Der ehemalige Leipziger muss nun aus der Ferne zusehen, wie seine Liverpooler Teamkollegen Florian Wirtz und Alexander Isak ihre WM-Missionen beginnen.

Auch ein Real-Star ist betroffen

VICTOR OSIMHEN (NIGERIA): Auch der nigerianische Stürmerstar muss das Turnier von zu Hause verfolgen. Bereits im entscheidenden Spiel konnte der 27-Jährige nicht richtig eingreifen. Auf der Bank litt der angeschlagen ausgewechselte Angreifer mit, als seine Mannschaft im Elfmeterschießen gegen die Demokratische Republik Kongo die WM-Teilnahme verspielte. Dass er im Mai Galatasaray Istanbul mit zwei Toren zur türkischen Meisterschaft verhalf, dürfte nur ein schwacher Trost sein.

RODRYGO (BRASILIEN): Im März feierte der Rechtsaußen von Real Madrid nach einer einmonatigen Pause ein kurzes Comeback in der spanischen Liga. Bereits während des Spiels gegen den FC Getafe musste der 25-Jährige behandelt werden. Kurz danach waren alle Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme des 37-maligen Nationalspielers zunichte: Kreuzbandriss und ein Riss des Außenmeniskus im rechten Knie lautete die gravierende Diagnose.

EDER MILITAO (BRASILIEN): Im vergangenen Jahr kämpfte sich der Verteidiger von Real Madrid nach einem weiteren Kreuzbandriss zurück, aber der nächste Rückschlag folgte bald. Wegen einer schweren Muskelverletzung am linken Oberschenkel steht der Abwehrchef dem Rekordweltmeister Brasilien nicht zur Verfügung. Auch sein Verein muss mehrere Monate auf den 28-Jährigen verzichten.

QUARTETT DER ENTTÄUSCHTEN (ENGLAND): Ohne die Offensivstars Cole Palmer (FC Chelsea) und Phil Foden (Manchester City), Rechtsverteidiger Trent Alexander-Arnold (Real Madrid) sowie Abwehr-Routinier Harry Maguire (Manchester United) reiste Englands Teammanager Thomas Tuchel zur WM und bekam dafür viel Kritik. Nicht nur in den Medien gab es Aufruhr, auch Maguire äußerte sich. Die Entscheidung habe ihn 'schockiert und tief getroffen', ließ der 33-Jährige auf X wissen.