Leipzig-Boss Schäfer selbstkritisch: Umgang mit Werner "einfach schlecht"
Zwar habe man bereits vor der Südafrika-Reise der Mannschaft nach dem Saisonende ein "längeres, vertrauliches Gespräch" mit Werner geführt, das zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden sollte. Dass sich "dazwischen dann vieles aus verschiedensten Gründen in der Öffentlichkeit abgespielt hat, war sowohl dem Menschen als auch dem Trainer Ole Werner gegenüber absolut unwürdig. Mir tut das wirklich sehr leid. Gar keine Frage", sagte Schäfer.
Schäfer setzt viel auf Demichelis
Solche Entscheidungen seien manchmal "knallhart", sagte der 42-Jährige. "Trotzdem geht es immer um eine respektvolle Art und Weise. Das haben wir alles dieses Mal nicht geschafft."
Trotz der Qualifikation für die Champions League und einer insgesamt erfolgreichen Saison war Werner Mitte Juni überraschend entlassen worden. Sein Nachfolger wird der Argentinier Martin Demichelis. Er vereine laut Schäfer "diese Begeisterung, dieses Feuer, diese Leidenschaft". Er glaube, "dass uns Martin mit seinen Erfahrungen und mit seinen Charakterzügen einfach guttun wird."