Kein Wunder für torlosen LFC: PSG steht im Halbfinale - Wiedersehen mit Bayern?
Der Weltfußballer Ousmane Dembélé hat mit seinen Treffern in der 73. Minute und in der Nachspielzeit (90.+1) die restlichen Hoffnungen von Wirtz und seinen Mitspielern endgültig zerstört. Liverpool hat in dieser enttäuschenden Saison dadurch die letzte Möglichkeit auf einen Erfolg verspielt.
Der Druck auf den umstrittenen Trainer Arne Slot steigt nach diesem neuerlichen Rückschlag weiter an, obwohl der traditionsreiche Klub als Fünfter der Premier League noch immer die erneute Teilnahme an der Champions League anstrebt. Bereits im Vorjahr war Liverpool im Achtelfinale gegen PSG ausgeschieden.
Erhebliche Besorgnis um den verletzten Ekitike
Im Rückspiel verließ sich der LFC vor allem auf die einzigartige Atmosphäre der ikonischen Anfield Road. "Champions-League-Nächte sind immer besonders, besonders in unserem Stadion", erklärte Wirtz. PSG ließ sich davon jedoch zunächst nicht einschüchtern. Die Mannschaft von Luis Enrique kontrollierte das Geschehen und erzeugte die besseren Gelegenheiten, allen voran Dembélé (17.).
Bei Liverpool begann der Starspieler Mohamed Salah wieder nur auf der Bank, trat aber bereits nach einer halben Stunde für den verletzten Hugo Ekitike an. Salah schuf prompt die größte Chance bisher für die Heimmannschaft. Marquinhos kam jedoch in höchster Gefahr noch zu Hilfe und blockte vor Virgil van Dijk.
Danach verstärkten die Engländer ihren Druck. PSG entkam nur noch vereinzelt. Schiedsrichter Maurizio Mariani hob nach einer VAR Überprüfung einen Strafstoß für Liverpool (66.) auf. Dembélé entschied bei einem der seltenen Ausbrüche jedoch alles, bevor er in der Verlängerung eiskalt den zweiten Treffer erzielte.