Joshua Kimmich erkennt im deutschen Team einen "besonderen Hunger und Antrieb"
Er räumte jedoch ein, dass er diese Einschätzung auch vor der enttäuschenden WM 2018 in Russland gehabt habe. "Damals waren viele Weltmeister und Confed-Cup-Sieger im Team. Letztlich hat uns das nicht weitergebracht", so Kimmich. Im jetzigen Aufgebot sei hingegen vielen Spielern bewusst, "wie wertvoll die Nominierung ist". Alle würden "große Lust auf Fußball verspüren".
Kimmich baut große Erwartungen in die gegenwärtige Mannschaft. "Die vorherige Generation zeichnete sich dadurch aus, dass sie über einen längeren Zeitraum zusammengewachsen ist", erklärte er mit Verweis auf die Weltmeister von 2014. "In den letzten Jahren hatte ich bei uns nicht den Eindruck, dass ein echter Zusammenhalt entstanden ist. Nach jedem Turnier begannen wir von Neuem."
Match-Center: Deutschland gegen Elfenbeinküste
Zuversicht in junge Spieler als "Säulen"
Unabhängig vom Abschneiden bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada könne nun "ein Team zusammenwachsen, das sich in den kommenden Jahren weiterentwickelt". Er hege "Vertrauen in die jungen Spieler, dass sie auch in zwei, drei Jahren noch zur Mannschaft gehören und eine verlässliche Stütze werden". Nach 2018 sei es "nicht gelungen, dass wir diese Rolle übernehmen und uns zu festen Größen entwickeln", gab der 31-Jährige selbstkritisch zu. Die jungen Spieler wolle er auf diesem Weg "fördern".