"Ich habe geweint": Hermoso zeigt Gefühle bei Rückkehr in die spanische Nationalmannschaft
Die spanische Fußballspielerin Jennifer Hermoso hat ihre Rückkehr in die Nationalelf emotional gefeiert. "Ich gebe zu, ich habe geweint", gestand die 35 Jährige im Interview mit Radio Televisión Española.
Als beste Torschützerin der Furia Roja mit 57 Toren in 123 Länderspielen wurde sie nach einem Jahr Pause von Bundestrainerin Sonia Bermúdez für die Halbfinals der Nations League gegen Schweden am 24. und 28. Oktober berufen.
"Ich habe diesen Augenblick lange ersehnt und hart dafür gearbeitet. Wieder auf höchstem Niveau mit der Mannschaft anzutreten, fühlt sich wie eine gerechte Belohnung an", sagte Hermoso erfreut.
Die Vorgängerin von Bermúdez, Montse Tomé, die nach der EM-Finalniederlage im August vom spanischen Verband entlassen wurde, hatte Hermoso zuletzt nicht einberufen. Ihr letztes Spiel absolvierte die Torjägerin als Einwechslerin gegen Kanada im Oktober 2024.
Hermoso wurde weltweit durch den Kuss Skandal bei der WM 2023 bekannt. Bei der Siegerehrenrunde hatte der ehemalige Verbandspräsident Luis Rubiales sie am Kopf gepackt und auf den Mund geküsst. Das Gericht urteilte später zu einem sexuellen Übergriff und verhängte gegen Rubiales eine Strafe von 10.800 Euro.