Havertz nach verlorenem Finale trotzig: Torerfolg "hat jetzt kaum Gewicht"
"Es ist am Ende so eingetroffen, wie es eingetroffen ist. Das müssen wir hinnehmen. Im nächsten Jahr geben wir erneut unser Bestes", kündigte der deutsche Nationalspieler an, nachdem er Arsenal früh in Führung gebracht hatte. Dass er wie bereits 2021 in einem Champions League Endspiel getroffen habe, sei "ein großartiges Gefühl": "Doch im Moment bringt es mir nicht viel, das muss ich zugeben."
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Vorfreude auf die WM
Havertz wurde nach der regulären Spielzeit erschöpft ausgewechselt und fieberte beim Elfmeterschießen von der Bank aus mit. "Es fällt mir immer schwer, zuzuschauen, anstatt selbst dort zu stehen", sagte Havertz. Seinen Teamkollegen Eberechi Eze und Gabriel, die im Elfmeterschießen verschossen hatten, machte er keine Vorwürfe: "Aber trotzdem habe ich Respekt vor jedem Einzelnen, der sich dort den Ball schnappt. Es ist keine leichte Situation, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Deshalb kann jeder stolz auf sich sein."
Trotz der Niederlage möchte er am Sonntag bei einer Parade in London "eine herausragende Saison" feiern. Anschließend geht es zur Nationalmannschaft, mit "riesiger Vorfreude", wie Havertz einräumte: "Ich habe mir bereits einige Videos auf YouTube von den Jungs angesehen. Ich kann es kaum erwarten, zu ihnen zu stoßen. Jetzt noch ein bis zwei Tage Pause und dann geht es am Dienstag los."
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