Hansi Flick und FC Barcelona setzen auf Weiterkommen ohne echtes Wunder
Der Optimismus bezüglich der grossen Aufholjagd im Champions League Viertelfinale, oft als "la remontada" bezeichnet, bleibt bei Barcelona bestehen. Dies zeigt eine Fotomontage, die der Verein veröffentlicht hat. Auch Trainer Hansi Flick wirkt trotz des 0:2 Rückstands aus dem Hinspiel gegen Atletico Madrid äusserst selbstbewusst.
Zum Match Center: Atletico Madrid gegen FC Barcelona
"Ein Wunder brauchen wir nicht, bloss ein starkes Match", erklärte der ehemalige Nationaltrainer vor dem Rückspiel am Dienstagabend (21.00 Uhr bei DAZN) im Stadion Metropolitano von Atletico: "Wir besitzen die notwendige Qualität und die Spieler, die das Ruder umdrehen können. Klar, wir müssen hart arbeiten, doch der Fokus liegt auf dem, was uns besonders macht."
Der Unmut über die unglückliche Hinspielniederlage vor einer Woche und die Enttäuschung wegen der Schiedsrichterentscheide, einschliesslich des deutschen VAR Christian Dingert, hält an. Barcelona hat daraufhin eine offizielle Beschwerde eingereicht. Jetzt möchten Yamal und seine Teamkollegen all ihre Kraft bündeln, um die robusten Verteidiger von Atletico unter Trainer Diego Simeone noch zu überholen.
"Jeder Gegner kann von uns besiegt werden"
"Wir sind uns bewusst, was wir leisten können, wenn wir auf Top Niveau agieren, und dass wir jedem das Spiel verderben können", betonte Stürmer Raphinha mit viel Zuversicht, die durch die jüngsten Siege am Wochenende noch gestärkt wurde.
Durch den 4:1 Erfolg gegen den Lokalgegner Espanyol hat Flicks Mannschaft einen weiteren grossen Fortschritt Richtung Titel gemacht. Angesichts des Fehltritts von Real Madrid (1:1 bei Girona) und einem Vorsprung von neun Zählern bei noch sieben Partien vor sich scheint der Ligasieg sicher. Doch die Katalanen wollen mehr. Das Champions League Finale am 30. Mai in Budapest steht weiterhin prominent in Flicks Planung.
Um dorthin zu gelangen, muss Barcelona erstmals in einem K.o. Duell der Elite gegen Atletico siegen. Die vergangenen zwei Duelle endeten mit Siegen für den Klub aus der Hauptstadt, der sich keineswegs als Sieger sieht. "Wir starten mit einem positiven Ergebnis, doch gegen einen Kontrahenten, der uns gewiss Schwierigkeiten bereiten wird", meinte der Argentinier Simeone.