"Haben kein Glück": Iran bangt nach Last-Minute-Drama
Torschütze Ramin Rezaeian standen nach dem Last-Minute-Drama Tränen in den Augen, Kapitän Mehdi Taremi lag völlig ausgepumpt und fassungslos auf dem Rasen von Seattle.
Nach all den Strapazen und Widrigkeiten bei ihrer WM-Reise hatten die Iraner das Sechzehntelfinale ganz dicht vor Augen.
Der Videoassistent riss das "Team Melli" beim 1:1 (1:1) gegen Ägypten aber aus allen Träumen. Als Tabellendritter der Gruppe G muss der dreimalige Asienmeister um das Weiterkommen bangen.
"Ich hoffe, Gott gibt uns mehr Glück"
Dabei lag sich die Mannschaft nach dem vermeintlichen Siegtreffer von Shoja Khalilzadeh in der Nachspielzeit (90.+3) schon in den Armen, auf den Rängen im Lumen Field herrschte Ekstase.
Schiedsrichter Szymon Marciniak nahm den Treffer, durch den die Iraner an Ägypten auf Platz zwei vorbeigezogen wären, nach einer knappen Abseitsstellung aber zurück. Im "Pride Match" blieb es damit bei einem Remis.
"Ich weiß nicht, was schief läuft. Wir haben einfach kein Glück. Wir hätten den Sieg verdient gehabt. Am Ende können wir uns nur bei den Menschen im Iran entschuldigen. Sie verdienen mehr Fröhlichkeit", sagte Rezaeian: "Ich hoffe, Gott gibt uns mehr Glück und wir erreichen die nächste Runde."
Mit drei Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis sortierten sich die Iraner auf Platz sechs der Tabelle für die Gruppendritten ein.
Sie können am Samstag aber noch aus den Top acht rutschen und damit ausscheiden. Noch hofft das Team von Trainer Amir Ghalenoei bei der siebten WM-Teilnahme aber auf den erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde.
Match-Center: Ägypten vs. Iran
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