DFB-Team erhöht den Druck: "Wir haben das Messer am Hals"
"Das hatten wir schon einmal gegen die Slowakei. Auch da war der Druck groß", erinnerte Rettig an das entscheidende Spiel in der WM-Qualifikation. Im November wurde im Heimspiel gegen die Slowakei zwingend ein Sieg benötigt. Das Match endete mit einem 6:0-Erfolg für die DFB-Auswahl.
Match-Center: Deutschland vs. Paraguay
Weckruf zur richtigen Zeit?
"Wir werden am Montag das Slowakei-Gesicht sehen und nicht das Ecuador-Gesicht", sagte Rettig. Diese 1:2-Niederlage im finalen Gruppenspiel sei "für uns ein ungewohntes Gefühl nach elf Siegen in Folge" gewesen, so Rettig: "Aber ich denke, das war ein wichtiges Spiel."
Gleichzeitig verteidigte Rettig Bundestrainer Julian Nagelsmann, der nach dem Ecuador-Spiel von fehlendem Engagement seiner Spieler angesichts des schon feststehenden Gruppensiegs nichts hatte wissen wollen.
"Ich muss schon schmunzeln, dass einige nach dem Spiel erstaunt waren, wie Julian Nagelsmann seine Spieler verteidigt. Das erwarte ich von einem Trainer", sagte Rettig.
Kapitän Joshua Kimmich hatte anders als Nagelsmann selbstkritisch eingeräumt, dass "der Gegner mehr gewinnen wollte als wir". Rettig sah darin keinen Widerspruch. "So können die Spieler auch selbst den Finger in die Wunde legen – auch unser Kapitän", sagte er.
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