Führungsspieler Havertz genießt den Druck und schwärmt von Manuel Neuer

Führungsspieler Havertz genießt den Druck und schwärmt von Manuel Neuer

Der Arsenal Angreifer ist im Angriff der Nationalmannschaft neben Florian Wirtz und Jamal Musiala eine große Hoffnung. "Es ist schon bemerkenswert, wenn man sich vor Augen führt, wie rasant es dann plötzlich werden kann. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich hier als junger Spieler ankam. Manchmal konnte man sich auch hinter einem etablierten Spieler verstecken. Aber jetzt bin ich natürlich gefordert", erklärte Kai Havertz.

Die vergangenen Turniere der Nationalmannschaft seien "insgesamt nicht immer optimal verlaufen. Dafür tragen wir alle Verantwortung, auch ich persönlich. Nun müssen wir uns steigern, um bei der WM erfolgreich zu sein", meinte Havertz.

Havertz voll des Lobes für Neuer

Vor dem Start am Sonntag (19 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen Curacao vertraut er voll und ganz auf den 40-jährigen Torhüter Manuel Neuer. "Ich habe es bereits mehrfach betont: Manu war für mich stets der weltbeste Torwart", erklärte der Stürmer und fügte scherzhaft hinzu: "Selbst mit 70, wenn er noch für die Nationalmannschaft aktiv sein möchte, hätte er hier noch einen Platz."

Neuer sei ein "herausragender Torhüter. Er verleiht einem auf dem Feld Sicherheit durch seine Ausstrahlung und seine Präsenz", meinte Havertz: "Ich denke, wenn man als Gegenspieler im Tunnel Manu Neuer neben sich sieht, ist das kein angenehmes Gefühl."

Das erste Spiel gegen den Underdog aus der Karibik nannte Havertz "extrem wichtig. Wir möchten die drei Punkte einfahren, einen guten Turnierstart hinlegen und Selbstvertrauen sammeln. Dafür werden wir alles geben."