Fehler bei der Untersuchung: Neymar weicht Millionenbuße nach Urteil aus
Im Jahr 2023 verhängte die Staatsanwaltschaft in Mangaratiba die Buße. Dem nun 34 Jahre alten Star wurde zur Last gelegt, dass er beim Anlegen eines künstlichen Gewässers auf seinem Grundstück Bauschutt ins Meer gekippt und dadurch zwei Buchten verunreinigt haben soll. Bereits seit 2024 ruhte die Strafe, und jetzt wurde sie vollständig aufgehoben.
Nach Angaben des Gerichts basierten die Anschuldigungen nur auf "Fotos und Videos", die auf Basis eines anonymen Tips eingereicht wurden. Die Umweltbehörden präsentierten keine weiteren Nachweise.
Zusätzlich reichte die Verteidigung ein fachliches Gutachten ein, das besagte, die Wasserqualität lag zum Zeitpunkt des angeblichen Ereignisses im erlaubten Rahmen. Die Ermittlungen wurden "durch einen heftigen Medienrummel" gestartet, betonten Neymars Anwälte und deuteten auf den hohen Bekanntheitsgrad ihres Klienten hin.
Der Angreifer kehrte 2025 nach Brasilien heim und spielt wieder für seinen alten Verein FC Santos. Kürzlich pausierte er aufgrund bleibender Blessuren und wurde vom Nationalcoach Carlo Ancelotti nicht für die Auswahl berufen.