DFB-Frauen sorgen um Gwinn Bundestrainer bleibt trotz klarer Sieg unzufrieden
Nach etwas mehr als einer halben Stunde wurde Gwinn ausgewechselt, obwohl sie nach einer Behandlung mit Eis erst wieder aufs Feld gekommen war. "Sie wollte weitermachen. Aber es war ersichtlich, dass sie nicht frei spielen konnte. Deshalb ergab es keinen Sinn", begründete Bundestrainer Christian Wück den Entschluss, die Rechtsverteidigerin vom FC Bayern aus dem Spiel zu nehmen.
Am Mittwoch bringen weitere Untersuchungen Klarheit darüber, wie schwer es die 26-Jährige getroffen hat. Und ob sie beim zweiten Lokalduell der WM-Qualifikation am Samstag (18 Uhr/sportstudio.de) in Ried teilnehmen könnte.
Wück kritisiert trotz des Triumphs
Mit neun Punkten aus drei Qualifikationsspielen ist die DFB-Mannschaft fest auf Kurs zur WM 2027 in Brasilien. Trotzdem zog Wück nach der zähen ersten Halbzeit beim Heimsieg in Nürnberg Bilanz. "Wir haben nicht vollständig an unser Maximum herangebracht", urteilte der Bundestrainer und kritisierte zahlreiche "überflüssige Fehler und viele Pässe, die nicht auf Top-Niveau ausgeführt wurden".
Darum war das Spiel "extrem ermüdend" geraten, "da wir ständig nachlaufen mussten. Und das hat mich etwas verärgert." Am Ende möchte das DFB-Team "doch zu den führenden Nationen zählen. Für mich bedeutet das, dass eine Topmannschaft solche Partien, ich sage nicht mit weniger Energie, aber schlauer gewinnt."